Am 21. Juli wurde die Stadt Sumy Ziel einer Serie koordinierter Angriffe durch russische Besatzer. Die Lage vor Ort verschärfte sich bis zum kritischen Punkt: Nicht nur zivile Objekte, sondern auch Rettungskräfte, die versuchten, die Folgen des Angriffs zu beseitigen, gerieten unter Beschuss. Der Feind führte genau dann wiederholte Schläge aus, als die Mitarbeiter des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) mit der Brandbekämpfung begannen.

Wiederholte Schläge am Brandort

Laut dem Staatlichen Dienst für Notfälle (GSCHS) traf der erste Schlag ein 9-stöckiges Wohnhaus. Ein reaktiver unbemannter Flugkörper (UAV) traf das Gebäude, wodurch im Erdgeschoss ein Feuer ausbrach. Das Feuer griff schnell auf benachbarte Objekte über, darunter das große Einkaufszentrum „Epizentr', wo ein Großbrand ausbrach.

Die Situation wurde dadurch erschwert, dass russische Streitkräfte auf den Einsatzort der Rettungskräfte feuerten. Wie das Ministerium mitteilte, führten die Feinde sofort wiederholte Schläge aus, sobald die Mitarbeiter der Notdienste mit der Brandbekämpfung begannen. Dies führte zur Zerstörung eines Dienstfahrzeugs und zur Beschädigung eines weiteren Fahrzeugs des GSCHS.

Opfer und Zerstörungen

Infolge des Angriffs wurden 6 Zivilisten verletzt, darunter 4 Kinder. Neben dem Wohnhaus und dem Einkaufszentrum wurde auch das umliegende Grundstück getroffen. Während der Beschüsse gerieten zwei Fahrzeuge in Brand, die jedoch von den Rettungskräften schnell lokalisiert und gelöscht werden konnten.

Trotz der extrem schwierigen Sicherheitslage und der ständigen Gefahr weiterer Angriffe setzen die Mitarbeiter des GSCHS die Beseitigung der Folgen der Schläge und die Hilfe für die Verletzten fort. Die Brandbekämpfung im Einkaufszentrum und im Wohnhaus wird unter hoher Gefahr fortgesetzt.

Kontext der Eskalation

Der Angriff auf Sumy war Teil einer allgemeinen Welle von Angriffen, die von der ukrainischen Flugabwehr in der Nacht des 21. Juli abgewehrt wurden. Zuvor wurde berichtet, dass Russland im Juli mehr ballistische Raketen auf die Ukraine abfeuerte, als es produzierte, was auf eine kritische Erschöpfung der Waffenbestände und den Versuch hindeutet, in kürzester Zeit maximalen Schaden anzurichten.