Am Abend des 30. Oktober 2026 hat das russische Militär mehrere Angriffe auf den Bahnhof in Dnipro verübt. Dies berichtete die Ausgabe RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Erklärung von „Ukrsalisnyzja“ auf Telegram. Angaben des Unternehmens zufolge brach durch den Angriff ein Feuer auf dem Gelände aus, zudem wurde eine Frau bei dem Einschlag verletzt und wird ins Krankenhaus gebracht — dies teilte der Leiter der militärischen Regionalverwaltung Dnipropetrowsk, Olexandr Hantscha, mit.
Evakuierung und Zustand der Fahrgäste
„Ukrsalisnyzja“ wies darauf hin, dass die Evakuierung von Fahrgästen und Personal im Voraus angekündigt worden war, weshalb nach vorläufigen Daten weder Fahrgäste noch Eisenbahner zu Schaden kamen. Alle Personen, die sich am Bahnhof befanden, begaben sich in Schutzräume. In den unterirdischen Bereichen des Bahnhofs wurden bereits Zonen für den längeren Aufenthalt eingerichtet, und der Abfahrtsbetrieb läuft nach Angaben des Unternehmens weiter.
Brand und Verletzte
Der Leiter der Oblastverwaltung Dnipropetrowsk, Olexandr Hantscha, bestätigte, dass infolge des russischen Angriffs ein Brand am Bahnhof ausgebrochen ist. Er präzisierte zudem, dass bei dem Angriff eine Frau verletzt wurde, die derzeit in eine medizinische Einrichtung gebracht wird. Damit wurden die Angaben zu Opfern, die auf Ebene des Betreibers zunächst als „vorläufig keine Verletzten“ gelautet hatten, von den Behörden der Region präzisiert.
Empfehlungen und Entschädigungen für Fahrgäste
Fahrgäste wurden aufgerufen, bis zur Entwarnung des Luftalarms in den Schutzräumen zu bleiben. „Ukrsalisnyzja“ fügte hinzu, dass bei einer unkritischen Reise das Ticket zu 100 Prozent erstattet und die Fahrt auf ein anderes Datum verschoben werden kann. Das Unternehmen betonte zudem, dass der Zugverkehr fortgesetzt wird.
Kontext: Angriffe auf die Infrastruktur
Der Schlagzeile von RBC-Ukraine zufolge ist dies bereits der zweite Tag in Folge, an dem die russische Seite den Bahnhof in Dnipro angreift. Erneute Angriffe auf die Eisenbahninfrastructure in der Stadt bestätigen einen anhaltenden Trend zur gezielten Bekämpfung von Objekten, die den Personen- und Logistikverkehr in der Region sicherstellen.