In der Datenbank des Benchmarks Geekbench 7 ist ein Eintrag für ein Gerät mit der Bezeichnung iPhone 19,3 und dem Mainboard V64AP aufgetaucht, dessen Test die Spezifikationen des neuen Flaggschiff-Prozessors Apple A20 Pro offenlegte. Obwohl der Chip in der Beschreibung des Eintrags fälschlicherweise als Intel Pentium II/III gekennzeichnet ist, weisen die Gesamtheit der Hardware-Spezifikationen und der Textbeschriftungen eindeutig darauf hin, dass der Test auf einem iPhone 18 Pro Max mit dem neuen A20-Pro-Chipsatz durchgeführt wurde. Laut den im September 2026 veröffentlichten Daten ist genau dieser mobile Prozessor zum leistungsstärksten Zentralprozessor geworden, der je im Single-Core-Modus in Geekbench 7 registriert wurde.

Rekord im Single-Core-Test

Der sechskernige A20 Pro erzielte 4.042 Punkte im Single-Core-Szenario von Geekbench 7 und wurde damit der absolute Spitzenreiter des Benchmarks in dieser Kategorie. Zum Vergleich: Der nächstgelegene Verfolger – der Flaggschiff-Chip M5 Max, der in einem 16-Zoll-MacBook Pro verbaut ist – blieb bei 3.785 Punkten stehen. Der Unterschied von mehr als 250 Punkten bestätigt die anhaltende Tendenz von Apple, bei der mobile Chipsätze des Unternehmens eine höhere Single-Core-Leistung zeigen als deren eigene Computerprozessoren. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch ein Jahr zuvor: Beim Release des A19 Pro übertraf er ebenfalls den Basis-M4 und kam in der Single-Thread-Leistung nahezu mit dem M4 Max gleich.

Multicore-Lasten und Grafik: Wo der M5 Max noch vorn liegt

Im Multicore-Modus, in dem alle Recheneinheiten задейert werden, erzielte der mobile Chipsatz A20 Pro 11.691 Punkte. Hier feierte der 18-kernige M5 Max erwartungsgemäß einen klaren Sieg, was durch die deutlich größere Anzahl an Rechenkernen und das leistungsfähigere Kühlsystem erklärt wird. Experten betonen, dass der Vorteil mobiler SoC den Charakter kurzzeitiger Leistungsspitzen (Burst-Performance) hat: Bei längeren, anspruchsvollen Aufgaben ziehen Chips der M-Max-Serie dank aktiver Kühlung und höherem Energieverbrauchslimit deutlich von mobilen Lösungen davon. Auch in grafischen Tests und professionellen Szenarien behalten die Computer-Chipsätze die Dominanz über mobile GPU bei.

Widersprüchliche Daten

Die einzige Unstimmigkeit in den Ursprungsdaten betrifft den Geekbench-7-Eintrag selbst: In der Gerätesbeschreibung ist der Prozessor fälschlicherweise als Intel Pentium II/III angegeben, was formal im Widerspruch zu den übrigen Spezifikationen des Eintrags steht. Einerseits wirkt die Textbeschriftung des Chips in der Datenbank wie ein Artefakt oder ein Fehler bei der Erfassung der Metadaten. Andererseits belegen alle übrigen Hardware-Spezifikationen, die Gerätebezeichnung (iPhone 19,3) und die Mainboard-Nummer (V64AP) eindeutig, dass der Test auf einem iPhone 18 Pro Max mit A20-Pro-Chip durchgeführt wurde. Der Widerspruch betrifft somit lediglich die Bezeichnung des Prozessors im Eintrag, nicht aber die tatsächlichen Benchmark-Ergebnisse, die unverändert bleiben.

Welche Smartphones erhalten den A20 Pro

Laut vorliegenden Informationen wird der neue Chipsatz A20 Pro nicht nur im klassischen Flaggschiff iPhone 18 Pro Max, sondern auch im regulären iPhone 18 Pro sowie im ersten faltbaren Smartphone des Unternehmens – dem iPhone Duo – eingesetzt. Das bedeutet, dass die rekordverdächtige Single-Thread-Leistung nicht das exklusive Merkmal eines einzigen Modells sein wird, sondern das Grundniveau für eine ganze Generation von Apple-Geräten darstellt. Experten merken an, dass die Dominanz mobiler Chips in Single-Core-Tests für das Unternehmen bereits zur Gewohnheit geworden ist, warnen jedoch davor, voreilige Schlüsse über deren allgemeine Überlegenheit gegenüber Desktop-Lösungen bei professionellen und langandauernden Lasten zu ziehen.