Laut dem Analysten Mark Gurman, dessen Angaben vom Medienagentur Bloomberg übernommen und von RBC-Ukraine weitergegeben wurden, hat Apple eine modifizierte Version des Apple-Pencil-Stylus entwickelt und getestet, die für das erste faltbare Smartphone des Unternehmens konzipiert ist. Bei Apple wurde sogar eine Serienproduktion erwogen, doch technische Schwierigkeiten machen den Marktstart des Zubehörs zusammen mit dem ersten flexiblen iPhone äußerst unsicher. Der Prototyp unterscheidet sich den vorhandenen Beschreibungen zufolge deutlich von den gewohnten Modellen, die Nutzer zusammen mit ihren iPads in der Hand halten.
Aufbau des Stylus-Prototyps
Dem Bericht zufolge ist das fertige Exemplar kürzer und dicker als die aktuellen Apple-Pencil-Modelle. Der entscheidende Unterschied liegt in der Art der Befestigung und des Ladens: Der Prototyp wird an der seitlichen Kante des faltbaren Smartphones befestigt, wo er auch aufbewahrt und geladen wird. Laut NotebookCheck handelt es sich um eine magnetische Befestigung, was logisch in das Ökosystem der Apple-Zubehörgeräte passt. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Stylus nicht separat mitführen zu müssen und ihn stets griffbereit zu haben, bringt jedoch zugleich eine Reihe von Nutzungsproblemen mit sich.
Technische Probleme und Gefahr für das Display
Die größte Schwierigkeit hängt mit der Position des Stylus an der seitlichen Kante zusammen: Wenn der Nutzer das Gerät ohne Absicht, das Zubehör zu verwenden, aufklappt, ist seine Anwesenheit unbequem. Das ernstere Problem betrifft das Display – flexible Bildschirme haben eine empfindlichere Beschichtung, und der Stylus kann darauf deutliche Spuren hinterlassen. Gerade die Kombination aus ergonomischen Unannehmlichkeiten und dem Risiko, das empfindliche Display zu beschädigen, dürfte offenbar der Grund für die Zweifel an der Zweckmäßigkeit des Zubehör-Marktstarts sein.
Widersprüchliche Angaben
Hier widersprechen sich die Quellen. Einerseits formulieren RBC-Ukraine und eine Reihe von Medien die Lage als „fraglich“: Der Prototyp existiert, der Marktstart wurde erwogen, aber es gibt keine endgültige Entscheidung, und das finale Urteil wird am 9. September erwartet, wenn das offizielle Debüt des faltbaren Smartphones stattfindet. Andererseits berichtet das Magazin 3DNews eindeutiger, dass Apple den Marktstart des Stylus nach den Tests „abgesagt“ habe. Das heißt, eine Quelle spricht von einer offenen Frage, die andere von einer getroffenen Absage-Entscheidung. Bis zum 9. September bleiben beide Versionen gültig, und der Leser sollte den Status des Zubehörs als unbestätigt betrachten.
Apple Watch Series 12: Keramik und permanente Überwachung
Neben dem Smartphone erschienen in demselben analytischen Material auch Details zu den Apple Watch Series 12. Die Entwickler testen den Berichten zufolge keramische Gehäuse in Weiß und Dunkelgrau. Als wichtigste funktionelle Neuerung wird ein neuer Herzfrequenzsensor genannt, der Daten den ganzen Tag über erfasst und nicht nur während körperlicher Aktivität oder in zufälligen Zeitabschnitten. Erwartet wird zudem ein umfassendes Redesign der Gesundheits- und Fitness-Software im Stil der beliebten Dienste Whoop und Oura.
Wann und was zu erwarten ist
Das offizielle Debüt des faltbaren Smartphones ist den Informationen zufolge auf den 9. September angesetzt – genau dann wird endgültig bekannt, ob der Stylus die Prototypenphase übersteht. Was die Uhren betrifft, so wird ein umfassendes externes Redesign der Smartwatches im nächsten Jahr erwartet, doch der Marktstart des überarbeiteten Gehäuses könnte sich bis 2028 verzögern. Apple verfolgt demnach sowohl beim Smartphone als auch bei den Uhren offenbar eine Strategie des schrittweisen Einführens neuer Produkte und verschiebt die riskantesten Elemente auf spätere Zeitpunkte.