Apple hat das Datum einer großen Präsentation bestätigt, die am 9. September 2026 stattfinden wird. Im Mittelpunkt wird voraussichtlich die neue iPhone-Serie stehen, allerdings halten Analysten und Branchenbeobachter es auch für möglich, dass auf dieser Veranstaltung das lang ersehnte faltbare Smartphone vorgestellt wird – ein Gerät, auf das der Markt bereits seit mehreren Jahren wartet. Die Präsentation findet in einem für das Unternehmen ungewöhnlichen Kontext statt: Sie wird das erste große öffentliche Event des neuen Apple-Generaldirektors John Ternus sein, der laut Berichten am 1. September die Leitung des Unternehmens übernimmt, woraufhin der amtierende CEO Tim Cook den Posten des Executive Chairman übernimmt.

Faltbares iPhone: Fokus auf das Premium-Segment

Die Einführung eines faltbaren iPhones könnte ein Wendepunkt für Apple werden. Nach vorläufigen Schätzungen soll das Gerät ein großes Innen-Display erhalten, dessen Größe dem Bildschirm eines iPad mini nahekommt. Damit würde es den gewohnten „Klapphandy“-Formatrahmen sprengen und einem vollwertigen Tablet in der Tasche näherkommen. Analysten sind der Ansicht, dass Premium-Geräte dieser Klasse dem Unternehmen helfen werden, den durchschnittlichen Produktpreis und die Gesamtrentabilität zu steigern und die Position im höchsten Preissegment des Marktes zu festigen, in dem Apple traditionell dominiert.

Konkurrenz mit Samsung und Prognosen der IDC

Auf dem Markt für faltbare Smartphones dominiert derzeit Samsung, das dieses Segment seit mehreren Jahren aktiv ausbaut und in diesem Jahr ein neues Gerät im „Book“-Format vorgestellt hat. Experten gehen dennoch davon aus, dass der Markteintritt von Apple die Marktanteile erheblich verschieben könnte. Laut IDC könnte das Unternehmen bis 2027 mehr als 17 Mio. faltbare iPhones ausliefern. Insgesamt erwarten Analysten ein Wachstum der Nachfrage nach faltbaren Smartphones: Laut IDC-Prognose werden die weltweiten Liefermengen solcher Geräte in diesem Jahr um 12,6 % steigen.

Widersprüchliche Daten

In den gesammelten Materialien haben sich einige Unstimmigkeiten ergeben, die zu berücksichtigen sind. Erstens ist das faltbare iPhone offiziell noch nicht bestätigt: In den Quellen wird es in Formulierungen wie „könnte vorstellen“ und „nach vorläufigen Schätzungen“ erwähnt, während das Präsentationsdatum und der Führungswechsel als feststehende Fakten genannt werden. Zweitens wirkt die Makroprognose der IDC paradox: Der Segment der faltbaren Smartphones soll laut Schätzung um 12,6 % wachsen, während der gesamte Smartphone-Markt mit einem rekordverdächtigen Rückgang um 16,7 % konfrontiert sein könnte. Das Wachstum der faltbaren Richtung wird somit als lokaler Trend vor dem Hintergrund eines allgemeinen Marktrückgangs betrachtet und nicht als Treiber der gesamten Branche.

Führungswechsel: Ternus übernimmt das Ruder

Der Wechsel von John Ternus in die Position des Generaldirektors wurde bereits an sich als Signal für die Prioritäten des Unternehmens gewertet. Ternus leitete lange Zeit den Hardware-Bereich von Apple, und seine Ernennung wurde als verstärkte Aufmerksamkeit für die Entwicklung eigener Geräte interpretiert. Deshalb wird die Präsentation am 9. September vom Markt als erste große öffentliche Bewährungsprobe des neuen CEOs wahrgenommen, und das mögliche faltbare iPhone als seine wegweisende „erste Ansage“ auf Produktseite.

Mac Mini mit M6- und M5-Pro-Chips

Neben den mobilen Geräten hat Apple bereits die Linie der kompakten Desktop-Computer Mac Mini aktualisiert und Modelle mit M6- und M5-Pro-Chips vorgestellt. Die Neuigkeiten erhielten leistungsstärkere Prozessoren, Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie schnellere Anschlüsse. Die Basisversion des Mac Mini mit M6-Chip startet ab 899 US-Dollar, das professionelle Modell mit M5 Pro ab 1699 US-Dollar. Der Verkauf der neuen Computer soll laut Berichten nach dem 22. September beginnen, also kurz nach der iPhone-Präsentation.