Der Vertreter der Staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine, Andrei Demtschenko, hat im Rahmen des Telethons konkrete Bedingungen genannt, unter denen die Situation an der Grenze zu Belarus zu einer echten Bedrohung werden würde. Nach seinen Worten entsteht die Gefahr nur bei Versuchen, die Lage direkt an der Grenzlinie zu destabilisieren und Provokationen zu organisieren.
Massive Verstärkung der Verteidigung
Experten betonen, dass die Verteidigungskräfte der Ukraine ihre Positionen an der belarussischen Richtung bereits erheblich gestärkt haben, und diese Arbeiten laufen kontinuierlich. Dabei sind nicht nur die Ingenieureinheiten der Grenzschutzbehörde beteiligt, sondern auch die allgemeinen Verteidigungskräfte sowie die lokalen Behörden.
Alle Kräfte sind vereint, um die ingenieurtechnischen Hindernisse zu verstärken. Besonderes Augenmerk wird auf die Zerstörung von Wegen gelegt, die für die Bewegung über die Grenze genutzt werden könnten. Parallel dazu befassen sich die Spezialisten mit der Einrichtung moderner Videoüberwachungssysteme und dem Bau von Befestigungsanlagen.
Minensperren und Eindämmungszone
Die Einheiten der Streitkräfte der Ukraine verstärken aktiv die Minensperren in den Richtungen, die als am bedrohlichsten eingestuft werden. Zuvor wurde über die Schaffung einer speziellen ringförmigen Eindämmungszone an der Grenze zu Belarus berichtet. Diese umfangreiche Arbeit läuft bereits seit einiger Zeit und entwickelt sich synchron mit der Verstärkung der ingenieurtechnischen Infrastruktur.