14. August 2026 — In der Welt der Religionswissenschaft und Bibelforschung hat sich ein neuer Skandal entzündet, der mit einer alternativen Interpretation heiliger Texte zusammenhängt. Der italienische Gelehrte und ehemalige Übersetzer biblischer Texte Mauro Biglino hat eine sensationelle Hypothese aufgestellt: Die Originaltexte des Alten Testaments beschreiben tatsächlich die Aktivitäten technologisch fortgeschrittener außerirdischer Wesen und nicht den einen Gott. Darüber hinaus behauptet der Forscher, dass die Führung des Vatikans sich des wahren Sinns dieser Aufzeichnungen voll bewusst ist, diesen aber vor den Gläubigen verbirgt.

Theorie der „Alten Astronauten“ und Überwachung durch den Vatikan

Mauro Biglino, der zuvor an der Übersetzung von 17 Büchern des Alten Testaments gearbeitet hat, ist ein überzeugter Anhänger der Theorie der „Alten Astronauten“. Nach diesem Konzept wahrnahmen die Menschen in der Antike hochentwickelte Außerirdische als Gottheiten. Biglino erklärte in einem Interview, dass ihm vertrauenswürdige Quellen von einem Interesse an seiner Arbeit seitens hochrangiger Persönlichkeiten im Vatikan berichtet haben. Obwohl er keine konkreten Beweise für die Überwachung vorlegte, äußerte der Forscher die Überzeugung, dass „der Vatikan früher oder später in irgendeiner Weise in die Verbreitung seiner Ideen eingreifen wird“.

Laut Biglino sind vatikanische Gelehrte „sich völlig bewusst“, dass die Bibel ein viel komplexeres Bild der Realität vermittelt, als es die traditionelle religiöse Lehre lehrt. Er betrachtet seine Theorie als eine ernsthafte Herausforderung für die moderne Theologie und erinnert daran, dass die Vatikanische Sternwarte bereits offen über die Möglichkeit des Lebens im Universum diskutiert hat.

„Kavod“ als Beschreibung eines Fluggeräts

Als Hauptargument für seine Theorie nennt Biglino die linguistische Analyse alt-hebräischer Begriffe. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dem Wort „Kavod“ (כָּבוֹד). In der traditionellen Theologie wird dieser Begriff als „Gottes Herrlichkeit“ übersetzt. Biglino weist jedoch darauf hin, dass er in der Ursprungssprache auch physisches Gewicht, Schwere und Massivität bedeutet.

In den Büchern Exodus und Hesekiel wird „Kavod“ als ein Objekt beschrieben, das sich im Raum bewegt, Geräusche von sich gibt, Feuer und Licht ausstrahlt und für Menschen in der Nähe gefährlich ist. Der Forscher ist überzeugt, dass dies keine Metapher, sondern eine technische Beschreibung eines materiellen Fluggeräts ist. Nach seiner Meinung beschrieben die Menschen in der Antike genau so Raumschiffe, die sie durch die Brille ihrer Zeit nicht verstehen konnten.

Physische „Götter“ und die Vielheit der Elohim

Die Argumentation Biglinos stützt sich auch auf die Analyse der Handlungen und Namen der Charaktere im Alten Testament. Er behauptet, dass die Namen Elohim, Jahwe, Elion und Schaddai Beweise für das Bestehen nicht eines einzigen Gottes, sondern einer Gruppe von Herrschern oder Außerirdischen sind. Im Gegensatz zum traditionellen Verständnis eines allmächtigen Geistes verhalten sich diese „Götter“ wie gewöhnliche Menschen: Sie reisen, teilen Länder auf, kämpfen, essen, empfinden Zorn und, was am wichtigsten ist, sind sterblich.

Als Beispiele führt Biglino Psalm 82 an, in dem Gott göttliche Wesen warnt, dass sie „wie Sterbliche sterben werden“, und Deuteronomium 32, das die Aufteilung der Völker beschreibt. Der Forscher glaubt, dass, wenn das Vorhandensein hochentwickelter Außerirdischer offiziell von der Wissenschaft bestätigt wird, die Kirche einfach die Interpretation der Texte ändern wird, indem sie sie als Schöpfungen des einen Gottes erklärt, um die Glaubensdogmen zu bewahren.

Widersprüchliche Daten

Die Hypothese von Mauro Biglino stieß auf harte Ablehnung seitens der akademischen Gemeinschaft. Bibelwissenschaftler und Linguisten, die auf die alt-hebräische Sprache spezialisiert sind, lehnen seine Interpretationen als spekulativ und dem Kontext nicht entsprechend ab.

Wissenschaftler weisen auf folgende Gegenargumente hin: 1. **Das Wort „Elohim“**: Obwohl das Wort die Form des Plurals hat, stimmt es im Kontext der hebräischen Sprache mit Verben im Singular überein und bedeutet traditionell den einen Gott und nicht eine Gruppe von Wesen. 2. **Visionen Hesekiels**: Akademische Forscher betrachten die „erstaunlichen Beschreibungen des Propheten“ als religiöse Symbolik und mystische Visionen und nicht als Protokolle realer Raumfahrzeuge. 3. **Fehlender technologischer Kontext**: In den erwähnten Abschnitten gibt es keine direkten Erwähnungen von Technologien oder Außerirdischen. Wissenschaftler fassen zusammen, dass die Flexibilität alt-hebräischer Wörter kein Beweis für die Beschreibung von Außerirdischen ist.