In Bila Zerkwa kam es infolge eines feindlichen Angriffs am 8. September in einem Unternehmen zu einem Feuer und starker Rauchentwicklung. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Verweis auf eine offizielle Telegram-Mitteilung des Stadtrats von Bila Zerkwa. Die Stadtverwaltung wandte sich an die Bewohner der angrenzenden Häuser mit der Bitte, die Fenster zu schließen und nach Möglichkeit nicht im Rauchbereich zu bleiben, um das Risiko von Rauch und Verbrennungsprodukten in den Wohnräumen zu verringern.
Empfehlungen für die Bewohner und Verbot der Aufnahme
Neben dem Aufruf, die Fenster zu schließen, baten den Stadtrat die Bürger, keine Foto- und Videoaufnahmen der Angriffsfolgen zu machen und entsprechende Materialien nicht im Netz zu verbreiten. In der Mitteilung wird die Notwendigkeit betont, „sich selbst zu schützen und die Empfehlungen der zuständigen Dienste einzuhalten“. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Aufrufs herrschte in der Region weiterhin Luftalarm, daher wurden die Bürger aufgefordert, sich an sicheren Orten aufzuhalten und die weiteren offiziellen Mitteilungen der Behörden zu verfolgen.
Angriffe auf Kiew: Tote und in Brand geratene Lager
Am selben Tag, dem 8. September, führte Russland Angriffe auf Lagergebäude in Kiew durch. Laut verfügbaren Angaben kamen bei einem Treffer im Solomenskyj-Rajon zwei Menschen ums Leben. Außerdem geriet im Holossijiwskyj-Rajon nach einem erneuten Treffer ein weiteres Lagergebäude in Brand. Damit betrafen die Angriffe vom 8. September sowohl Kiew als auch die Vorstadt Bila Zerkwa, wo sich die Folgen des Treffers in Form eines Feuers an einer Industrieanlage manifestierten.
Treffer in das Gebäude eines Fernsehsenders
Zusätzlich wird berichtet, dass ein russischer Drohne das Gebäude des Fernsehsenders „My – Ukrajina“ traf, wo zum Zeitpunkt des Angriffs der Telethron „Einheitsnachrichten“ übertragen wurde. Dieser Treffer wurde zu einem weiteren Episode der Serie von Angriffen auf Objekte in Kiew am 8. September.
Verlauf des Luftalarms und Aufrufe der Behörden
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Mitteilungen über das Feuer in Bila Zerkwa herrschte weiterhin Luftalarm. Die Stadtverwaltung rief die Bürger auf, sich an sicheren Orten aufzuhalten, die Schutzbauten nicht ohne Not zu verlassen und die offiziellen Informationskanäle aufmerksam zu verfolgen. Details zur Art der in Bila Zerkwa eingesetzten Waffe sowie zu möglichen Opfern im Unternehmen wurden zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht offengelegt — der Stadtrat beschränkte sich auf Informationen über das Feuer, die Rauchentwicklung und die Sicherheitsempfehlungen.