In dem Dorf Chmelnizkoje auf der von russischen Truppen vorübergehend besetzten Halbinsel ereignete sich eine Tragödie. Ein russischer Soldat eröffnete das Feuer, wodurch vier Menschen ums Leben kamen – drei Zivilisten und ein Soldat. Weitere Personen wurden verletzt.

Chronologie der Tragödie

Laut Angaben von Michail Raswojajew, dem Leiter der Besatzungsverwaltung von Sewastopol, begann der Vorfall damit, dass der Soldat auf seine Kameraden feuerte. Bei diesem Schusswechsel kam ein Soldat ums Leben, ein weiterer wurde verletzt.

Anschließend setzte der Schütze das Feuer fort und verletzte die Zivilbevölkerung. Durch seine Taten starben drei Zivilisten: ein 71-jähriger Mann, ein 59-jähriger Mann und eine 64-jährige Frau. Zudem sind drei weitere Verletzte bekannt, die eine dringende medizinische Behandlung erhielten.

Reaktion der Besatzungsbehörden

Michail Raswojajew teilte mit, dass der Schütze bereits festgenommen wurde. Am Tatort arbeiten operative Dienste, Ermittler und Kriminaltechniker, die die Umstände und Ursachen des Geschehens aufklären.

Trotz der tragischen Natur der Ereignisse rief der Verwaltungschef die Bewohner der Halbinsel dazu auf, „die Ruhe zu bewahren“. Die Ärzte würden, so seine Aussage, alles Mögliche tun, um die Leben der Verletzten zu retten.

Kontext der Ereignisse

Dieser Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund von Berichten über eine geplante großangelegte Säuberung auf der Krim, wie zuvor von RBK-Ukraine berichtet wurde. Zudem werden in der Region Angriffe auf Bodenziele der russischen Truppen registriert, einschließlich des Einsatzes modernster Systeme wie der Magura des HUR.