In der Nacht zum 1. August wurde die ukrainische Hauptstadt einem massiven Raketenangriff ausgesetzt. Durch die Treffer im Stadtgebiet wurden kritische Infrastruktureinrichtungen beschädigt, darunter auch Einrichtungen im Gesundheitswesen. Besondere Aufmerksamkeit in den Medien und der Öffentlichkeit erregte ein Vorfall auf dem Gelände des Unternehmens „Kiewmedspeztrans', wo ein schwerer Brand ausbrach.
Treffer auf dem Gelände des Rettungsdienstes
Russische Truppen griffen das Gelände von „Kiewmedspeztrans' zweimal an. Infolge des Angriffs brach im Unternehmen ein Großbrand aus, der die Fahrzeugflotten und Dienstgebäude erfasste. Nach vorläufigen Angaben vernichtete das Feuer fünf Rettungswagen, die vollständig verbrannten. Weitere 20 Fahrzeuge, die medizinische Einrichtungen der Hauptstadt bedienten, erlitten schwere Schäden.
Zerstörungen und Rettungsarbeiten
Gesamtbild des Angriffs auf Kiew
Der nächtliche Angriff auf die Ukraine war hinsichtlich der eingesetzten Munition beispiellos. Russland feuerte 35 Raketen und 185 Kampfdrohnen auf das Land ab. Hauptziel des Angriffs war die Oblast Kiew, während Kiew selbst einem massiven Beschuss mit ballistischen Raketen ausgesetzt war.
Zerstörungen und Brände wurden in fünf Stadtbezirken der Hauptstadt registriert: Solomenskyj, Darnyzkyj, Schewtschenkyj, Dniprowskyj und Petscherskyj. Neun Menschen kamen ums Leben, weitere 30 wurden verletzt, darunter vier Kinder. Fotos der Folgen des Angriffs auf „Kiewmedspeztrans' verdeutlichen das Ausmaß der Tragödie und der Zerstörungen, die einer lebenswichtigen Einrichtung der Stadt zugefügt wurden.