Am 31. Juli wurde auf dem gesamten Gebiet der besetzten Krim ein Modus zur vorübergehenden Begrenzung der Stromversorgung eingeführt. Die offizielle Mitteilung dazu kam von „Krymenergo“ auf Anweisung des Leiters des Schwarzmee-Regionalen Leitungsamtes (eine Niederlassung der JSC „SO EES").
Gefahr eines großflächigen Stromausfalls
Die Besatzungsmächte der Halbinsel versuchen, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die ergriffenen Maßnahmen erzwungen und unvermeidlich sind. In der Erklärung von „Krymenergo“ wird betont, dass die Einschränkungen notwendig sind, um eine Überlastung des Stromnetzes zu verhindern. Laut den russischen Besatzern droht der Krim derzeit ein großflächiger Stromausfall, der das gesamte Netz erfassen könnte.
Die Behörden verschweigen nicht, dass die Situation außerhalb ihrer vollständigen Kontrolle liegt. „Da die Entscheidung über die Stromabschaltung vom Systembetreiber getroffen wurde, gibt es keine stündlichen Zeitpläne für die Stromnetze in den Bezirken. Die Abschaltungen werden punktuell und bei Bedarf durchgeführt“, heißt es in dem offiziellen Dokument.
Ohne Zeitpläne und Termine
Die Bewohner der Region werden eine Phase der Instabilität erleben. „Krymenergo“ hat zugegeben, dass es kein genaues Datum und keine genaue Zeit für die Aufhebung der Einschränkungen nennen kann. Das bedeutet, dass die Stromausfälle chaotisch sein werden und auf die aktuelle Netzlast reagieren.
Die Situation mit der Infrastruktur auf der Halbinsel bleibt angespannt. Kürzlich berichtete RBK-Ukraine über eine „explosive“ Nacht auf der Krim, als Brände ausbrachen und Teile des Gebiets ohne Strom blieben. Darüber hinaus haben die ukrainischen Verteidigungskräfte den Verkehr auf einer wichtigen Logistikstrecke gelähmt, was die Bewegung von Fahrzeugen und Gütern auf der Halbinsel erheblich erschwert hat. Zuvor waren die Besatzungsbehörden gezwungen, auch für den Mobilfunk einen Begrenzungsplan einzuführen.