Neuer Rekord: 25 Jahre und eine Milliarde Dollar

Im August 2026 feierte der britische Technologiesektor die Ankunft eines neuen Rekordhalters. Der 25-jährige Unternehmer Dakomb schloss sich offiziell der Gruppe der jüngsten Milliardäre in Europa an, die ihr Vermögen selbst erwirtschaftet haben. Sein Erfolg ist ein leuchtendes Symbol für eine neue Welle von Tech-Gründern, deren Reichtum untrennbar mit der Revolution im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) verbunden ist. Im Gegensatz zu Erben von Vermögen baute Dakomb sein Vermögen aus dem Nichts auf und verwandelte sich von einem jugendlichen Programmierer in einen der Schlüsselspieler auf dem Markt für Neurotechnologien und Chips.

Zwei Säulen des Imperiums: Olix und CoMind

Die Grundlage des finanziellen Erfolgs von Dakomb bilden zwei Technologieunternehmen. Das erste ist Olix, ein Londoner Startup, das sich auf die Herstellung spezialisierter Chips für künstliche Intelligenz konzentriert. Genau Olix wurde zum Katalysator für den rasanten Anstieg des Vermögens des Unternehmers. Das vor nur zwei Jahren gegründete Unternehmen zeigte ein explosionsartiges Wachstum. Anfang August 2026 sicherte sich Olix eine Finanzierungsrunde in Höhe von 312 Millionen Dollar, was zu einer Marktkapitalisierung von etwa 3,3 Milliarden Dollar führte. Dakomb hält etwa 30 % der Aktien des Unternehmens, was nach der letzten Runde den Wert seines Anteils auf mehr als eine Milliarde Dollar brachte.

Die zweite wichtige Aktie ist das Unternehmen CoMind, das sich mit Technologien zur Überwachung der Gehirnaktivität beschäftigt. Dakomb gründete es bereits 2017. Im August 2025 sicherte sich das Unternehmen 102,5 Millionen Dollar an Investitionen, und der Anteil von Dakomb beträgt etwa 12 %. Trotz des Erfolgs von Olix leitet Dakomb weiterhin persönlich die Entwicklung beider Unternehmen und zeigt eine für so junge Unternehmer seltene Fähigkeit, mehrere komplexe Projekte gleichzeitig zu verwalten.

Der Weg von 13 Jahren bis zur Thiel Fellowship

Die Biografie von Dakomb ist ein klassisches Beispiel dafür, wie ein früher Start zu globalem Erfolg führen kann. Er begann im Alter von 13 Jahren, Anwendungen zu programmieren und Websites zu erstellen. Doch sein Weg zum Ruhm führte nicht über traditionelle akademische Gipfel. Er besuchte den Ashville College im Nord-Yorkshire, entschied sich aber mit 17 Jahren radikal: Er verließ die Schule, um sich voll und ganz der Entwicklung von CoMind zu widmen. Diese Entscheidung blieb nicht unbemerkt: Dakomb wurde in das prestigeträchtige Programm der Thiel Fellowship aufgenommen. Die vom Milliardär Peter Thiel gegründete Initiative stellt jungen Unternehmern 250.000 Dollar zur Verfügung, damit sie auf ein Universitätsstudium zugunsten der Gründung eines Unternehmens verzichten.

Das Phänomen der „Naivität' und der globale Kontext

In einem Interview mit der Sunday Times erklärte Dakomb seinen Erfolg durch den paradoxen Vorteil der Jugend – die „Naivität'. Sein fehlender „Narben' durch Misserfolge ermöglichten es jungen Unternehmern, mutige Entscheidungen zu treffen, die erfahrene Kollegen möglicherweise abgelehnt hätten. Heute gehört Dakomb zu einem elitären Club von 11 Milliardären, die ihr Vermögen selbst gemacht haben und unter 30 Jahre alt sind, weltweit. Er ist einer von vier Vertretern dieser Gruppe, die außerhalb der USA leben. Sein Erfolg stellt ihn in eine Reihe mit Mark Zuckerberg, der mit 23 Jahren Milliardär wurde, und Evan Spiegel, der dieses Ziel mit 24 Jahren erreichte.

Widersprüchliche Daten

In den Quellen, die die Erfolgsgeschichte von Dakomb beleuchten, gibt es eine geringfügige Diskrepanz in der Terminologie. In einer Quelle (vietnam.vn) wird erwähnt, dass Dakomb „die Schule mit 17 Jahren verließ', während in einem anderen Kontext (tienphong.vn) betont wird, dass er „keine Zukunft in der traditionellen Bildungssystem sah'. Obwohl beide Fakten auf denselben Lebensabschnitt hinweisen, ist es wichtig anzumerken, dass in der britischen Bildungssystem 17 Jahre das Alter ist, in dem die obligatorische Sekundarbildung (GCSEs) endet oder die Vorbereitung auf die A-Level-Prüfungen beginnt. Das genaue Datum des Austritts aus dem Bildungssystem (ob es sich um einen vollständigen Verzicht auf das Studium oder einen Wechsel auf Fernunterricht handelte) ist in den offenen Quellen nicht detailliert beschrieben, doch die Teilnahme an der Thiel Fellowship bestätigt, dass er offiziell auf ein Universitätsstudium zugunsten des Geschäfts verzichtete.