Die 24-jährige ukrainische Tennisspielerin Daria Snigur ist erstmals in ihrer Karriere in die Top 50 des WTA-Rankings eingestiegen. Dies wurde durch ihre erfolgreichen Leistungen bei Wimbledon und dem WTA 250-Turnier in Prag ermöglicht. Für die Sportlerin selbst war vor allem der Weg bei Wimbledon unvergesslich – der Einzug in die dritte Runde eines der vier „Grand-Slam“-Turniere des Jahres.
Finale in Prag: Ein Ergebnis, das selbst Daria überraschte
Beim WTA 250-Turnier in Prag schaffte Snigur den Einzug ins Finale, trotz extrem knapper Vorbereitungszeit – nur fünf Tage. Im entscheidenden Match unterlag sie der Österreicherin Lilli Tagger mit 6:7, 2:6. Die Tennisspielerin gibt zu, dass sie das Spiel noch nicht mit ihrem Trainer analysiert hat, betont aber bereits jetzt, dass das Erreichen des Finals für sie eine angenehme Überraschung war.
„Angesichts meiner Vorbereitung, die nur fünf Tage dauerte, bin ich natürlich sehr zufrieden mit meinem Ergebnis in Prag. Daher bin ich stolz darauf, dass wir mit dem Team in so kurzer Zeit auf das Turnier vorbereitet waren“, sagte Snigur in einem Interview mit Sport RBC.UA.
Wimbledon ist wichtiger: Warum ein „Grand Slam“ höher geschätzt wird
Trotz des Erfolgs in Prag betont Daria, dass ihre Leistung bei Wimbledon von größerer Bedeutung ist. Ihrer Meinung nach finden im Laufe eines Jahres viele WTA-Turniere statt, aber nur vier „Grand Slams“. Daher war der Einzug in die dritte Runde von Wimbledon für sie der wichtigste Erfolg der Saison.
Bei Wimbledon besiegte Snigur nacheinander Jelena Switolina (7:5, 6:2) und Léolia Jeanjean (6:4, 6:3), bevor sie in der dritten Runde Ashley Krüger unterlag (3:6, 2:6).
Neue Meilensteine: Snigur und Oliynykova in den Top 50
Zu Beginn dieser Woche verbesserten Daria Snigur und Alexandra Oliynykova ihre persönlichen Bestwerte im WTA-Ranking – beide Tennisspielerinnen sind erstmals unter den 50 besten der Welt. Dies wurde durch stabile Ergebnisse bei großen Turnieren und eine steigende Spielform ermöglicht.
Für den ukrainischen Tennis ist dies ein bedeutender Schritt – das Vorhandensein zweier Vertreterinnen in den Top 50 zeugt von der Entwicklung der nationalen Schule und dem Aufkommen neuer Weltklasse-Sterne.