Am 29. Oktober 2026 hat sich in Dnipro eine Tragödie ereignet: Ein russisches unbemanntes Strahlenflugzeug (Drohne) hat einen zivilen Elektrozug am Bahnhof angegriffen. Nach letzten Angaben, die von den örtlichen Behörden bestätigt wurden, kamen bei dem Angriff 13 Menschen ums Leben, mindestens fünf Zivilisten wurden verletzt. Rettungsdienste, Mediziner und Strafverfolgungsbehörden sind derzeit vor Ort im Einsatz.

Chronologie und Umstände des Angriffs

Laut einer Erklärung der Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja traf die Jet-Drohne eine der Bahnsteige des Bahnhofs in Dnipro, auf der sich zum Zeitpunkt des Angriffs der Elektrozug Nr. 866 auf der Strecke Dnipro — Saporischschja befand. In der Erklärung der Bahngesellschaft wird betont, dass sich trotz der ausgerufen erhöhten Gefahr zum Zeitpunkt des Schlags Menschen auf dem Bahnsteig befanden. Genau dieser Umstand habe laut Ukrsalisnyzja zu einer erheblichen Zahl von Opfern unter zivilen Passagieren und wartenden Reisenden geführt.

Reaktion der Stadt- und Regionalbehörden

Der Bürgermeister von Dnipro, Borys Filatow, berichtete auf seinem Facebook-Account über die Tragödie und bezeichnete den Vorfall als Drohnenangriff auf einen zivilen Elektrozug. „Tragödie in Dnipro. Drohne auf zivilen Elektrozug. Viele Tote, haufenweise Verletzte“, schrieb Filatow. Der Leiter der militärischen Regionalverwaltung Dnipro, Oleksandr Hansch, nannte auf Telegram konkrete Zahlen: Seinen Angaben zufolge wurden 13 Menschen getötet und mindestens fünf verletzt. „13 Menschen starben durch den russischen Angriff auf Dnipro. Mindestens fünf wurden verletzt. Mediziner leisten allen die notwendige Hilfe“, erklärte Hansch.

Einsatzkräfte vor Ort

Unmittelbar nach dem Angriff wurden Rettungsteams, medizinische Einheiten und Polizeibeamte zum Ort des Geschehens entsandt. Nach Angaben der örtlichen Behörden leisten Mediziner den Verletzten die erforderliche Hilfe. Einzelheiten zum Zustand der Opfer und den genauen Umständen der Todesfälle wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht bekannt gegeben. Die Arbeiten zur Beseitigung der Angriffschäden und zur Untersuchung der Umstände dauern an.

Kontext: Massiver nächtlicher Angriff auf ukrainische Regionen

Der Schlag auf Dnipro erfolgte vor dem Hintergrund eines groß angelegten Angriffs, den Russland in der vergangenen Nacht auf verschiedene ukrainische Regionen verübt hatte. Berichten von RBK-Ukrajina zufolge waren bei der nächtlichen Operation 112 Drohnen im Einsatz. Die Luftverteidigungskräfte berichteten über die Zahl der abgeschossenen Drohnen. Der Angriff auf die Eisenbahninfrastruktur in Dnipro wurde zu einem der schwersten Episoden dieser Angriffsreihe, da dabei zivile Passagiere und kein militärisches oder industrielles Ziel getroffen wurden.

Sicherheitsfragen im Schienenverkehr

Der Vorfall wirft erneut die Frage nach der Sicherheit des Personenzugverkehrs angesichts der anhaltenden Drohnenangriffe auf. In der Erklärung von Ukrsalisnyzja wird angemerkt, dass erhöhte Gefahr ausgerufen worden war, sich die Menschen jedoch zum Zeitpunkt des Schlags auf dem Bahnsteig aufhielten. Dies wirft Fragen zur Angemessenheit von Evakuierungs- und Warnmaßnahmen für Passagiere an Bahnhöfen während Luftangriffen auf. Bis zur Veröffentlichung lagen keine offiziellen Erklärungen der Bahngesellschaft oder der Stadtverwaltung zu dieser Frage vor.