In der Oblast Dnipropetrowsk ist ein Vorfall mit einem unbemannten Fluggerät (Drohne) passiert, das einen fahrenden Personenzug angegriffen hat. Die feindliche Drohne traf die Lokomotive, jedoch konnten durch das Handeln der Eisenbahner menschliche Opfer verhindert werden.

Evakuierung vor dem Einschlag

Ein entscheidender Faktor, der eine Tragödie verhinderte, war die Arbeit der Überwachungsgruppe. Die Spezialisten stellten die Annäherung der Bedrohung rechtzeitig fest und gaben das Signal an die Zugbesatzung weiter. Dies ermöglichte eine kritisch wichtige Zeit für die Organisation einer Notevakuierung. Die Passagiere konnten die Wagen verlassen, bevor die Drohne die Lokomotive traf.

Folgen des Angriffs und Hilfe für die Passagiere

Infolge des direkten Treffer der Drohne erlitt die Lokomotive schwere Schäden und fing Feuer. Die Eisenbahner ergreifen operative Maßnahmen, um die Unannehmlichkeiten für die Passagiere zu minimieren. Derzeit wird eine maximal sichere alternative Route erarbeitet, um die Menschen mit minimaler Verspätung zu ihren Zielstationen zu bringen.

Zunahme der Bedrohungen für den Personenverkehr

Angriffe auf die Eisenbahninfrastruktur der Ukraine sind gezielte und regelmäßige Aktionen. In letzter Zeit setzen die russischen Streitkräfte häufiger Drohnen ein, um zivile Personenzüge zu treffen, in der Hoffnung, die Logistik zu lähmen und die Bevölkerung einzuschüchtern.

Die Lage im Süden des Landes bleibt angespannt. Insbesondere griff am 19. Juli in der Oblast Saporischschja eine Drohne einen Personenzug an, wobei eine Zugbegleiterin verletzt wurde. Einen Tag zuvor, am 18. Juli, trafen russische Drohnen in derselben Region die Lokomotive und Wagen eines anderen Zuges.

Mitarbeiter der Eisenbahnbranche arbeiten weiterhin rund um die Uhr, ändern Routinen operativ und evakuieren Menschen, um die Sicherheit des Personenverkehrs im ganzen Land zu gewährleisten.