Der britische Schwergewicht-Boxen bereitet sich auf die Fortsetzung eines der dramatischsten Duelle der Saison vor. Daniel Dubois und Ex-Weltmeister Fabio Wardley haben sich offiziell auf einen Rückkampf um den WBO-Titel geeinigt. Laut Sport RBC.UA, basierend auf der offiziellen Instagram-Seite der Promoterfirma Queensberry Promotions, wird der zweite Kampf zwischen den beiden britischen Schwergewichtlern am 17. Oktober 2026 in der berühmten Londoner O2 Arena stattfinden. Damit erreicht der Streit, der bereits nach ihrem ersten Match begann, mit festgelegtem Datum und Ort die finale Phase.

Details der Vereinbarung: Datum, Arena und Quelle

Die wichtigsten Parameter des Rückkampfs – der 17. Oktober 2026 und die Londoner O2 Arena – wurden über den Promoter-Kanal von Queensberry Promotions bekanntgegeben. Genau diese Firma ist für die Organisation der Karte und die Abstimmung der Bedingungen des Titelkampfs verantwortlich. Die Wahl der O2 Arena als Austragungsort unterstreicht den Status des Fights: Die Arena beherbergt traditionell die größten Events des britischen Boxens und kann ein großes Publikum fassen, was dem Niveau eines Titel-Duells um den WBO-Gürtel im Schwergewicht entspricht.

Wie der erste Kampf endete: zwei K.o.s und eine Niederlage in der elften Runde

Das erste Zusammentreffen von Dubois und Wardley fand am 9. Mai 2026 statt und endete mit einem klaren vorzeitigen Sieg für Dubois. Der Kampf war äußerst dramatisch: Daniel wurde zweimal knockout – in der ersten und dritten Runde –, doch er konnte den Kampf drehen und seinen Gegner in der elften Runde durch technischen K.o. beenden. Genau diese Niederlage wurde zum Auslöser für den Rückkampf: Direkt nach dem Match entschied sich Fabio Wardley, seine Rückkehr zum Ring nicht aufzuschieben, und aktivierte am 15. Mai 2026 offiziell die vertraglich festgelegte Klausel über den obligatorischen Rückkampf.

Dubois' Reaktion: „Vernichtung. Totale Vernichtung“

Daniel Dubois hat bereits auf die Festlegung von Ort und Datum des Fights reagiert und versichert, dass die Zuschauer einen harten Kampf erwarten dürfen. „Es wird hart. [Was werden die Fans sehen?] Vernichtung. Totale Vernichtung“, erklärte der Champion und gab vor dem Rückkampf einen aggressiven Ton vor. Diese Worte unterstreichen, dass Dubois nicht einfach nur den Gürtel verteidigen, sondern den Streit mit Wardley endgültig beenden will, der nach dem ersten Match ein vertragliches Recht auf einen Rückkampf erhielt.

Kontext: Dubois' Weg nach den Niederlagen gegen Usyk

Um die Bedeutung des Rückkampfs zu verstehen, ist es wichtig, Dubois' Entwicklung der letzten Jahre in Erinnerung zu rufen. Der Brite erlitt zwei Niederlagen gegen Alexander Usyk – in den Jahren 2023 und 2025. Zwischen diesen Kämpfen bestritt er noch drei weitere Duelle, in denen er Jarrell Miller, Filip Hrgović und Anthony Joshua besiegte. Nach der zweiten Niederlage gegen den ukrainischen Champion kehrte Dubois erfolgreich in den Titelkampf zurück und gewann genau gegen Fabio Wardley den WBO-Titel, was ihr zweites Match zu einem obligatorischen Titel-Rückkampf machte.

Widersprüchliche Angaben

Hier sollte ehrlich auf die Abweichung zwischen den Versionen hingewiesen werden. Einerseits hat die Promoterfirma Queensberry Promotions über ihren offiziellen Kanal die Einigung der Parteien bekanntgegeben und das Datum des 17. Oktober 2026 sowie den Austragungsort O2 Arena festgelegt. Andererseits konnte die regulierende Organisation WBO laut Angaben der Redaktion ua-football.com den Rückkampf Wardley – Dubois noch nicht endgültig bestätigen. Das bedeutet, dass vonseiten der Kämpfer und Promoter eine Vereinbarung erklärt wurde, das finale „grüne Licht“ vonseiten der Titelbehörde laut Quelle jedoch noch nicht erteilt wurde. Bis zum offiziellen WBO-Bestätigungszeitpunkt sollten Datum und Status des Fights als von den Promotern angekündigt, aber auf Ebene der regulierenden Organisation noch nicht abgeschlossen betrachtet werden.

Fazit: Der Rückkampf Dubois – Wardley um den WBO-Gürtel ist faktisch auf den 17. Oktober 2026 in der Londoner O2 Arena angesetzt, und seine Hauptgeschichte wird die Antwort von Fabio Wardley auf seine technische K.o.-Niederlage in der elften Runde sowie die Ausübung seines vertraglichen Rechts auf einen obligatorischen Rückkampf sein. Ob das Datum nach der finalen WBO-Bestätigung unverändert bleibt, ist eine Frage, der bis zur offiziellen Ankündigung der Titelbehörde zu folgen gilt.