Am Morgen des 2. August ereignete sich in Indonesien eine schwere Seeschlacht. Die Fähre Mutiara Sentosa 2, die von Surabaya (Provinz Ostjava) nach Makassar auf Südsulawesi fuhr, geriet auf hoher See in Brand. Das Schiff wurde von starken Flammen erfasst, wodurch dicke schwarze Rauchwolken über dem Deck aufstiegen.
Umfassende Evakuierung
An Bord der brennenden Fähre befanden sich 271 Personen – Passagiere und Besatzungsmitglieder. Die Situation wurde durch die Entfernung vom Ufer und die Intensität des Feuers erschwert. Gegen 10:00 Uhr trafen ein Schlepper und ein anderes vorbeifahrendes Schiff am Ort des Unglücks ein und begannen sofort mit den Rettungsarbeiten.
Bis zum Abend desselben Tages konnten die Retter 225 Personen evakuieren. Doch die Tragödie blieb nicht ohne Opfer: Im Wasser wurden fünf Leichen gefunden. Das Schicksal der übrigen Passagiere, die weder zu den Geretteten noch zu den Vermissten gehören, bleibt unklar.
Risiken des Seeverkehrs in Indonesien
Dieser Vorfall hat erneut die Frage der Sicherheit des Seeverkehrs in der Region aufgeworfen. Indonesien, das aus mehr als 17.500 Inseln besteht, ist für die Verbindung der Gebiete stark auf den Schiffsverkehr angewiesen. Leider sind Seeschäden hier nicht so selten, was die Überwachung des technischen Zustands der Schiffe und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu einer Priorität für die lokalen Behörden macht.