In der Nacht zum 19. Juli griffen russische Truppen die Hauptstadt Kiew mit einer ballistischen Rakete an. Treffer und das Herabstürzen von Trümmerteilen wurden in den Stadtbezirken Schewtschenkowski, Solomjanski, Dniprowski, Desnjanski und Swjatoschynski registriert. Durch den Angriff wurden Wohnhäuser, Bürogebäude, ein Supermarkt, ein Wohnheim und Fahrzeuge beschädigt. Gegen 9 Uhr morgens lag die Zahl der Verletzten bei 15 Personen.

Die Folgen des Angriffs wirken sich direkt auf die Funktionsfähigkeit der städtischen Infrastruktur aus. Aufgrund von Schäden an der Oberleitung wurde das Fahrplanangebot des öffentlichen Verkehrs auf bestimmten Streckenabschnitten angepasst. Dies teilte die Pressestelle der Stadtverwaltung von Kiew (KGA) mit.

Verzögerungen und Änderungen der Linien

Gegenwärtig kommt es bei einer beträchtlichen Anzahl von Linien zu Verspätungen. Zu den betroffenen Verkehrsmitteln gehören:

  • Trolleybusse Nr. 6, 16, 18, 19, 23, 28, 31, 33;
  • Tramways Nr. 14, 15, 18;
  • Autobusse Nr. 2, 9, 50 und 112.

Um die Mobilität der Fahrgäste zu gewährleisten, hat die Stadtverwaltung den Betrieb des öffentlichen Verkehrs оперативно angepasst. Insbesondere für die Fahrgäste der Straßenbahnlinien Nr. 14 und Nr. 15 wurde eine vorübergehende Buslinie Nr. 14-T eingerichtet. Diese verkehrt vom Prospekt Otradny bis zur Degtyarevsky-Brücke.

Neue Fahrtrouten

Auch die Routen mehrerer Buslinien wurden geändert:

  • Die Linie Nr. 35 verkehrt nun über Kadetskyj Haj, den Tschokolowski-Boulevard und die Wadym-Hetman-Straße, bevor sie wieder auf die gewohnte Route zurückkehrt.
  • Der Bus Nr. 2 fährt über die Wachtang-Kikabidse-Straße, die Lubomyr-Huzar-Straße, die Wadym-Hetman-Straße und die Schulyawska-Straße.

Die Stadtverwaltung von Kiew betonte, dass der Betrieb des öffentlichen Verkehrs weiterhin an die aktuelle Lage in der Stadt angepasst werden wird. Fahrgäste werden gebeten, offizielle Mitteilungen zu verfolgen, um aktuelle Informationen über den Verkehrsbetrieb zu erhalten.