Die Nacht vom 18. auf den 19. Juli wurde für Kiew zu einer der schwersten in jüngster Zeit. Im Rahmen eines großangelegten russischen Angriffs, bei dem 41 Raketen und 125 Kampfdrohnen auf die Ukraine abgefeuert wurden, erlitt einer der wichtigsten Hersteller von militärischer Ausrüstung – die UKRTAC-Fabrik – schwere Schäden.
„Die größte Tragödie“ für das Unternehmen
Der Gründer des Unternehmens, Severion Dangadze, bezeichnete das Geschehene in seinem Facebook-Beitrag als „die größte Tragödie in der gesamten Geschichte von UKRTAC“.据 ihm zufolge wurden durch einen direkten Treffer einer Rakete die Produktionsanlagen und Lagerhallen der Fabrik vollständig zerstört.
UKRTAC ist eine bekannte ukrainische Marke, die sich auf die Herstellung von individueller ballistischer Schutzkleidung spezialisiert hat: Schutzwesten, Panzerplatten, Sturm-Rucksäcke und Ausrüstungstaschen. Der Verlust von Gebäuden und Maschinen hat dem Unternehmen einen enormen materiellen Schaden zugefügt.
Das Wichtigste sind die Menschen
Trotz der katastrophalen Folgen des Angriffs betonte Dangadze das Wichtigste: Keiner der Mitarbeiter ist ums Leben gekommen. „Es ist unmöglich, ein Team, seine Erfahrung und sein professionelles Wissen zu zerstören“, schrieb er und drückte sein Vertrauen in den Wiederaufbau des Unternehmens aus.
„Wir geben nicht auf. Wir werden wiederaufbauen. Wir werden weiterarbeiten. Und wir werden alles tun, damit UKRTAC noch stärker wird“, versicherte der Gründer des Unternehmens.
Folgen des nächtlichen Angriffs auf Kiew
Der Angriff auf Kiew war Teil eines umfassenderen Beschusses der Ukraine. Die Luftabwehr gelang es, die meisten Ziele abzuschießen, darunter fast alle ballistischen Raketen, doch einige Raketen erreichten ihre Ziele. In mehreren Stadtteilen der Hauptstadt wurden Schäden an Wohngebäuden und Brände registriert.
Nach den Daten vom Morgen des 19. Juli starb infolge der Beschüsse eine Person, weitere 15 wurden verletzt. Details zu den Folgen des Angriffs werden weiterhin überprüft.