Neue Drohnen-Show: Präsentation auf dem Forum

Auf dem Forum des Volksfronts „Alles für den Sieg!“ im Nationalen Zentrum „Russland“ fand ein Treffen statt, das die politische Elite und Vertreter der Showbranche zusammenbrachte. Der Komiker und Produzent Michail Galustyan präsentierte Wladimir Putin persönlich das Konzept eines neuen Fernsehprojekts – der Show „Drohnen-Schlacht“.

Galustyans Initiative zielt darauf ab, die Arbeit von Drohnenpiloten zu popularisieren. Nach dem Plan der Macher sollen die Dreharbeiten an malerischen Schauplätzen im ganzen Land stattfinden. Am Projekt sollen Kämpfer der speziellen Militäroperation, Studenten, beliebte Blogger und Popstars teilnehmen.

Die Rolle des Komikers: Moderator statt Teilnehmer

Michail Galustyan gab zu, dass er ursprünglich davon träumte, Teilnehmer des Projekts zu werden, um selbst Drohnen zu steuern. Die Organisatoren bestanden jedoch darauf, dass er die Rolle des Moderators übernimmt. „Als man mir anbot, Moderator dieser Show zu sein, war ich enttäuscht, weil ich Teilnehmer sein und all das selbst steuern wollte, aber man sagte mir: ‚Mischka, überlasse das den Profis, und bereite dich darauf vor, Moderator zu sein‘“, erzählte der Komiker.

Reaktion des Präsidenten und Kontext des Forums

Wladimir Putin reagierte positiv auf die Präsentation. Er wünschte dem Projekt Erfolg und betonte die Bedeutung der Informationsarbeit, indem er erklärte, dass „Propaganda eine außerordentlich wichtige Sache ist“.

Während seiner Rede auf dem Forum äußerte der Präsident eine Reihe wichtiger Thesen zur aktuellen Lage im Land. Er teilte mit, dass Bürger über die Allrussische Volksfront (ONF) freiwillig fast 70 Milliarden Rubel für die Unterstützung der Militäroperationen überwiesen haben. Putin stellte fest, dass Russland weiterhin das Finanzsystem stärkt und die Armee verbessert, wobei neue Erfolge in der Rüstungsindustrie erzielt werden.

In Bezug auf die Kampfhandlungen erklärte der Präsident, dass die russischen Streitkräfte „an der Kontaktlinie weiter vorrücken“. Dabei gab er zu, dass ukrainische Angriffe vorübergehend Probleme bei der Lieferung von Mineralölprodukten verursachen, drückte jedoch die Zuversicht aus, dass sich die Situation dank der starken Energiebasis bald stabilisieren werde.

Auch wurde bekannt, dass Russland ein neues System zur Treibstoffversorgung der Krim entwickelt. Details zur Umsetzung des Projekts und der Zeitplan für seinen Start werden derzeit noch nicht offengelegt.