Die Ereignisse in den vorübergehend besetzten Gebieten der Oblast Saporischschja bestätigen erneut, dass die Aktionen russischer Militäreinheiten, die auf Angriffe auf zivile Objekte spezialisiert sind, auf harten Widerstand seitens der Verteidigungskräfte der Ukraine stoßen. Der 23. Juli wurde zum Tag, an dem die russische Eliteeinheit „Rubikon', bekannt für ihre Drohnenangriffe, schwere Verluste erlitt.
Angriff in Dniprorudne
Laut Informationen, die RBK-Ukraine von einer informierten Quelle in der Einheit erhalten hat, wurde die Operation von Agenten der „Budanow-Truppen' durchgeführt. Der Vorfall ereignete sich punkt 10:00 Uhr in der Stadt Dniprorudne. Ukrainische Spezialeinheiten setzten die Taktik der Fernzündung einer Sprengladung ein, was einen hochpräzisen Schlag ermöglichte und die Risiken für die Ausführenden selbst minimierte.
Das Ergebnis der Operation erwies sich als fatal für die Gruppe russischer Operatoren: Drei Piloten wurden liquidiert, ein vierter verletzt. Laut Vertretern der ukrainischen Einheit hatte diese Besatzung lange Zeit die Zivilbevölkerung Saporischschjas terrorisiert, indem sie willkürliche Drohnenangriffe durchführte. „Die Rache ist über sie hereingebrochen und wird jeden russischen Kriegsverbrecher ereilen', so die Aussage der Spezialeinheit.
Bestätigung der Fakten und Kontext
Die Informationen über den erfolgreichen Schlag gegen die „Rubikon'-Kämpfer finden Bestätigung nicht nur in offiziellen Erklärungen, sondern auch in abgehörten Kommunikationen russischer Soldaten. Dieser Vorfall ist kein isolierter Fall. In letzter Zeit zeigen die „Budanow-Truppen' eine hohe Effizienz bei der Neutralisierung Schlüsselfiguren der russischen Kriegsmaschinerie.
Nur wenige Tage zuvor wurde auf dem Gebiet der Oblast Saporischschja eine weitere Person, die an Kriegsverbrechen beteiligt war, beseitigt – Roman Wnukow, bekannt unter dem Rufnamen „Batman'. Zuvor hatte die Einheit auch den russischen Militärtechniker Andrei Tisarew liquidiert, der die Logistik und Infrastruktur für die russische Aggression sichergestellt hatte.
Das Zentrum „Rubikon' im Visier
Die Einheit „Rubikon' bleibt eines der prioritären Ziele für die Verteidigungskräfte der Ukraine. In der Nacht zum 18. März fügten Langstreckendrohnen der Spezialkräfte (SSO) der Ukraine einen Schlag gegen die Basis dieses geheimen Zentrums für Drohnentechnologien im besetzten Donezk. Noch früher, am 10. Februar, führten die Streitkräfte der Ukraine eine Serie von Angriffen auf Militärobjekte sowohl in den besetzten Gebieten als auch tief im russischen Hinterland durch und trafen dabei eine Drohnensteuerungsstelle, die „Rubikon' gehörte.
Diese Aktionen belegen einen systematischen Ansatz zur Neutralisierung der Infrastruktur, die es russischen Truppen ermöglicht, Angriffe auf zivile Objekte zu führen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass unter den russischen Soldaten, die eine Ausbildung durchlaufen, Drohnenoperatoren sein könnten, die unter Beteiligung ausländischer Partner, einschließlich Chinas, geschult wurden.