Großbritannien und Deutschland haben ihre Kräfte gebündelt, um ein ehrgeiziges geheimes Projekt zur Entwicklung einer neuen Klasse von Waffen umzusetzen. Im Rahmen des Programms Deep Precision Strike (Tiefpräzisionsschlag) planen London und Berlin die Entwicklung von Langstreckenraketen, die Europa im Falle einer Eskalation des Konflikts mit Russland schützen sollen.
Merkmale der neuen Waffe
Laut öffentlich gewordenen Informationen besteht das Hauptziel des Projekts in der Entwicklung einer DPS-Rakete mit einer Reichweite von bis zu 2000 Kilometern. Eine solche Reichweite würde es ermöglichen, strategisch wichtige Ziele des Gegners anzugreifen, insbesondere Versorgungslinien, die weit über die Grenzgebiete hinausreichen.
Die Entwicklung erfolgt streng vertraulich, doch Quellen aus der Rüstungsindustrie bestätigen, dass das Projekt auf der Synergie der beiden Länder basiert: Deutschland stellt die finanzielle Basis bereit, während Großbritannien seine Erfahrung im Bereich der Konstruktion hochtechnologischer Waffen einbringt.
Zeitplan und strategische Ziele
Der offizielle Plan sieht vor, alle Entwicklungs- und Implementierungsphasen bis 2034 abzuschließen. Allerdings erkennen beide Länder trotz der Einschätzung Londons, dass die aktuellen Arbeitsgeschwindigkeiten zufriedenstellend sind, die Notwendigkeit einer Beschleunigung der Prozesse an. Eine Wartezeit von acht Jahren auf die fertige Waffe erscheint angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen zu lang.
Für die britische Seite hat dieses Projekt eine wichtige strategische Bedeutung. London betrachtet die Entwicklung der DPS als Schritt zur Verringerung der Abhängigkeit Europas von der militärischen Unterstützung der USA. Es wird erwartet, dass die Einführung eigener Langstreckenwaffen ein Symbol für das Wachstum der Autonomie des europäischen Verteidigungssektors sein wird.
Kontext der Waffenentwicklung
Die Entwicklung von Raketentechnologien erfolgt vor dem Hintergrund aktiver Arbeiten an neuen Systemen auch in anderen Ländern der Region. So wird in der Ukraine beispielsweise weiterhin an der Entwicklung und Einführung neuer Waffenarten gearbeitet: vom NPK „Pegas“, der komplexe sumpfige Gelände überwinden kann, bis hin zur Demonstration der Funktionsweise der unbemannten Systeme Barracuda. Auch das ukrainische Verteidigungsministerium hat offiziell den Aufklärungs- und Schlag-NPK „Zmej Mini Schlag“ kodifiziert und zur Nutzung freigegeben, der mit einem Granatwerfer ausgestattet ist.