Die ukrainische Künstlerin GROSU (Alina Grosu) präsentierte einen neuen Sommer-Track „Дурна любов“ sowie einen gleichnamigen Clip, der in den USA praktisch innerhalb einer Woche gedreht wurde. Dies verriet die Künstlerin in einem Interview, das auf dem Portal WAVE (RBC-Ukraine) veröffentlicht wurde. Ihren Worten zufolge wurde die Reise nach Amerika, die ursprünglich nur für sieben Tage wegen persönlicher Angelegenheiten geplant war, zu einem intensiven Arbeitsmarathon, in dessen Verlauf das Team es schaffte, eine Filmcrew zusammenzustellen, Tänzerinnen zu finden und das Video am Ozean zu drehen.
Worum geht es im neuen Track
Das neue Lied ist einer Beziehung gewidmet, die erneut die Erwartungen nicht erfüllen konnte. In der Handlung des Songs wählt der Held erneut nicht die Heldin, die Versprechen bleiben nur Worte, und die Geschichte endet ebenso plötzlich, wie sie begann. Dabei rät die Künstlerin dem Zuhörer, nicht wegen einer missglückten Liebe zu trauern, sondern sie loszulassen und weiterzugehen. „Und wieder bin ich nicht bei dir, oh-oh… Und sie ging, ohne sich zu verabschieden, die dumme Liebe“, singt die Interpretin. Die Veröffentlichung folgte auf den Track „Мой рай“, der laut Angaben des Mediums weiterhin in den ukrainischen Radiocharts vertreten ist.
Sieben Tage in den USA: von persönlichen Angelegenheiten zum Arbeitsmarathon
GROSU drehte das Video in Amerika, wo sie ursprünglich nur für sieben Tage hinfuhr. Das Hauptziel der Reise waren persönliche Angelegenheiten: Laut der Sängerin hatte sie ihren Sohn zum ersten Mal für längere Zeit zurückgelassen, um ihren Hund und die letzten Dinge abzuholen, die noch in den USA waren. Allerdings, so die Künstlerin, wurde die Reise schnell zu einem Arbeitsmarathon, und innerhalb der vorgesehenen Zeit gelang es ihr, die persönlichen Aufgaben mit der Vorbereitung einer neuen Veröffentlichung zu verbinden.
Wie in einer Woche ein Team zusammengestellt und ein Clip gedreht wurde
„Ich weiß selbst nicht, wie wir das in einer Woche geschafft haben. Eigentlich war das Team sehr klein – buchstäblich einige Leute plus eine Choreografin. Wir haben sehr schnell Mädchen zusammengebracht, Kleidung gefunden, Proben gemacht und angefangen zu drehen. Vieles habe ich selbst ausgedacht – bestimmte Kniffe, Bewegungen, Momente, die ich im Bild sehen wollte. Vor Ort haben wir alles weiter ausgearbeitet, und am Ende ist genau das entstanden, was ich wollte“, erzählte die Berühmtheit. Sie fügte hinzu, dass sie bis heute nicht verstehe, wie es ihnen gelungen sei, in dieser Zeit ein Team zusammenzustellen, Mädchen und Kleidung zu finden, alles zu organisieren und das Video zu drehen, aber vielleicht ist alles möglich, wenn man es wirklich will.
Delfin vor der Küste und Extremsituation auf den Felsen
Die Dreharbeiten am Ozean brachten sowohl unvorhergesehene als auch gefährliche Momente mit sich. „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Delfin so nah an der Küste gesehen. Das war sehr schön und völlig unerwartet. Und außerdem sind wir beinahe an den Felsen zerschellt, als wir tanzten und auf den Steinen saßen. Die Flut begann, die Wellen wurden stärker und warfen uns buchstäblich gegen die Felsen. Im Clip sind also nicht nur schöne Bilder geblieben, sondern auch ein wenig echter Extrem-Sport“, erinnerte sich die Künstlerin.
Der visuelle Code des Videos
Im Clip erscheint GROSU zusammen mit den Tänzerinnen in hellen Outfits an der Küste. Die wichtigsten visuellen Elemente des Videos waren Sand, Ozean, Sonnenuntergang und Feuer – eine Kombination, die die sommerliche Stimmung des Tracks und den Kontrast zwischen der Zerbrechlichkeit der Looks und der Wildheit der Natur unterstreicht. So gelang es der Künstlerin in sieben Tagen am Ozean nicht nur, ihre persönlichen Angelegenheiten zu erledigen, sondern auch eine vollständige Musikveröffentlichung mit einem eigenen Video herauszubringen.