Auf dem Zentralstadion der Stadt Nikolajew berichteten Mitarbeiter des Sportobjekts über einen ungewöhnlichen Stammgast, der regelmäßig auf den Laufbahnen gesichtet wird. Eine auffällige äußere Eigenheit des Mannes – sein langes silbernes Haar – macht ihn auch vor dem Hintergrund leerer Tribünen wiedererkennbar. Wie Sport RBC.UA unter Berufung auf die offizielle Facebook-Seite des Stadions berichtet, wurde genau diese Eigenschaft zum Anlass für einen scherzhaften, aber ziemlich treffenden Vergleich mit einer Figur der Weltliteratur.

Vergleich mit dem Herrn von Lothlórien

In der Veröffentlichung des Zentralstadions der Stadt heißt es: „Manchmal scheint es, als wäre Celeborn, der Herr von Lothlórien, ein Held aus dem Legendarium von J. R. R. Tolkien, auf dem Stadion erschienen.“ Der Vergleich mit dem Elb aus „Der Herr der Ringe“ wurde von den Mitarbeitern in scherzhafter Form präsentiert: Ein echter Elb wurde in Nikolajew natürlich nicht gesichtet, es geht um einen lebenden Menschen, dessen Erscheinung unweigerlich Assoziationen mit einer Figur der Fantasy-Klassik hervorruft. Auf dem Foto, das die Nachricht begleitet, ist der Mann vor einer Reihe weißer Tribünenstühle zu sehen: eine helle Kappe, eine Brille mit gelben Gläsern, ein weißes ärmelloses Oberteil und dichte, lange silber schimmernde Haare – ein Bild, das sich tatsächlich leicht in einen märchenhaften Kontext einfügen lässt.

Wer ist der „Elb“ des Stadions wirklich

Hinter der märchenhaften Assoziation steht laut Stadionangaben ein ganz konkreter Mensch – ein Lehrer an einer der Musikschulen in Nikolajew. Er ist kein zufälliger Passant, sondern ein Stammgast des Sportobjekts: Der Mann kommt regelmäßig auf das Stadion, auch auf die Laufbahnen, und sein Erscheinungsbild ist den Mitarbeitern bereits gut bekannt. Was für Außenstehende wie das Erscheinen einer rätselhaften Figur wirkt, ist für die Stadionmitarbeiter ein gewohnter und sogar warmer Bestandteil des Alltags geworden.

Ein Märchen an einem gewöhnlichen Morgen

Im Zentralstadion der Stadt wurde scherzhaft angemerkt, dass dank dieses ungewöhnlichen Gastes ein gewöhnlicher Morgen beinahe märchenhaft wird. Die Geschichte hat keine große Resonanz, illustriert aber gut, wie lebendige, informelle Details ein Sportobjekt den Menschen näher bringen: Hinter den leeren Tribünen und Laufbahnen werden hier nicht nur Sportler bemerkt, sondern auch diejenigen, die nach Bewegung und guter Laune suchen. Es sei betont, dass der Vergleich mit Celeborn ausschließlich eine humorvolle Metapher der Mitarbeiter ist und keine wörtliche Aussage über die Herkunft des Besuchers darstellt.