Am 8. August 2026 machte Hunter Biden, der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten, in einem exklusiven Interview mit dem Fernsehsender BBC eine schockierende Aussage über den Gesundheitszustand seines Vaters. In dem am selben Tag veröffentlichten Gespräch enthüllte er Details, die zuvor nur verschleiert berichtet worden waren: Der Prostatakrebs, der bei Joe Biden im Mai 2025 diagnostiziert wurde, hat Metastasen in den Knochen gebildet. Laut dem Sohn schreitet die Krankheit fort, verursacht beim Ex-Präsidenten starke körperliche Schmerzen und führt zu einer erheblichen Schwächung des Körpers.
«Ich wünschte, er würde mich schimpfen»
Hunter Biden beschrieb die aktuelle Situation als kritisch und hob die emotionale Schwierigkeit hervor, dem Vergehen seines Vaters zuzusehen. «Es ist sehr traurig, das zu sehen. Ich wünschte, er würde mich öfter schimpfen, denn die Situation ist wirklich kritisch», gab er zu. Diese Worte klangen wie eine verzweifelte Versuch, den Vater zu seiner früheren, aktiveren Form zurückzubringen, doch die medizinische Realität scheint unerbittlich zu sein. Das Fortschreiten des Tumors und die Ausbreitung der Metastasen machen die Behandlung äußerst schwierig, trotz der zuvor durchgeführten Strahlen- und Hormontherapie.
Politische Aktivität trotz Diagnose
Trotz seines schweren körperlichen Zustands betonte Hunter, dass Joe Biden seiner politischen Überzeugung treu bleibt. «Er wird immer noch da sein, er wird immer noch seine Arbeit verrichten, weil er an dieses Land glaubt», erklärte der Sohn. Dies bestätigt die Absicht des Ex-Präsidenten, seine öffentliche Tätigkeit trotz der Schmerzen fortzusetzen. Insbesondere bereitet Biden die Veröffentlichung seiner Memoiren «Promise Me, America» vor, die für den 17. November 2026 nach den Zwischenwahlen geplant ist. Dieses Ereignis wird ein wichtiger Meilenstein in seiner postpräsidentialen Karriere und möglicherweise seine letzte große öffentliche Erklärung sein.
Widersprüchliche Daten
Während Hunter Biden offen über den kritischen Zustand seines Vaters spricht, hat das offizielle Büro von Joe Biden bisher keine Kommentare zum Interview veröffentlicht. Dies schafft ein Informationsvakuum: Einerseits bestätigt der Sohn eine schwere Diagnose und Metastasen, andererseits fehlt eine offizielle Bestätigung oder Widerlegung durch das Team des Ex-Präsidenten. Zuvor, im Oktober 2025, hatte der Pressesprecher Bidens von der Durchführung einer Strahlen- und Hormontherapie berichtet, aber keine Details zu Metastasen gegeben. Mögliche Diskrepanzen in den Versionen könnten mit dem Wunsch der Familie zusammenhängen, die Privatsphäre zu wahren, oder mit Unterschieden in der Interpretation medizinischer Daten.
Hilfe und Begnadigung
Im Interview berührte Hunter auch das Thema der Begnadigung, die er von seinem Vater erhalten hatte. «Ich kann ihn nur dafür danken, was er für mich getan hat. Diese Begnadigung war sehr leicht zu kritisieren, und die Menschen hatten dafür gute Gründe», gab er zu. Dieses Eingeständnis unterstreicht die Komplexität ihrer Beziehung und die öffentliche Reaktion auf die Handlungen von Joe Biden. Trotz der Kritik drückt Hunter tiefe Dankbarkeit aus, was auf die Bewahrung familiärer Bindungen auch in Zeiten einer schweren Krise hinweist.
Privates Leben und zukünftige Schritte
Die Krebstherapie hat das Privatleben von Joe Biden extrem verschlossen gemacht. Er kommuniziert hauptsächlich in einem engen Kreis aus Familie, langjährigen Freunden und engen Mitarbeitern. Diese Isolation wird wahrscheinlich durch die körperlichen Einschränkungen, die durch die Krankheit verursacht werden, verschlimmert. Dennoch arbeitet sein Team weiterhin an der Veröffentlichung der Memoiren, was ein wichtiger Schritt zur Bewahrung seines Erbes sein könnte. Zukünftige Ereignisse, einschließlich des Buches, werden von der Öffentlichkeit und den Medien genau verfolgt werden.