In Kiew haben die Strafverfolgungsbehörden zwei minderjährige Bewohner des Podilski-Rajons festgenommen, die des Verdachts bezichtigt werden, eine Serie grausamer Überfälle auf friedliche Bürger verübt zu haben. Der Vorfall, der im Zentrum der Hauptstadt stattfand, löste eine breite Resonanz aus und zog die Aufmerksamkeit der Jugendpolizei auf sich. Die Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren begingen den Überfall laut Ermittlungsbehörden in einem Zustand der alkoholischen Betrunkenheit und unter Anwendung von Waffen.
Details der grausamen Überfälle auf dem Postplatz
Laut einer Erklärung des Hauptamtes der Nationalpolizei in Kiew ereigneten sich die Vorfälle am Abend auf dem Postplatz. Die Jugendlichen provozierten einen Konflikt mit einer 48-jährigen Anwohnerin. Der 17-jährige Verdächtige schlug der Frau mit einem Fausthandschuh ins Gesicht, während sein 16-jähriger Komplize ihr zwei Messerstiche in den Bauchbereich versetzte. Die Verletzte wurde in schwerem Zustand dringend ins Krankenhaus eingeliefert. Später verübten die Beteiligten an der Mehyhorzka-Straße einen zweiten Überfall auf eine 43-jährige Kiewer Bürgerin und schlugen ihr ebenfalls mit einem Fausthandschuh ins Gesicht. Die Frau erlitt eine Gehirnerschütterung und weitere Verletzungen.
Ermittlungsarbeit und Festnahme
Ermittler arbeiteten in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten für Kriminalanalyse und ermittelten die Angreifer schnell. Die Festnahme erfolgte gemäß Artikel 208 der Strafprozessordnung der Ukraine. Auf Fotos vom Tatort sind Beamte der Jugendpolizei zu sehen, die die Festgenommenen begleiten. Den Minderjährigen wird Hooliganismus mit Anwendung eines Gegenstands vorgeworfen, der im Voraus für die Verursachung von Körperverletzungen vorbereitet wurde.
Strafbarkeit und Haftbefehle
Das Bezirksgericht Podilski hat bereits Haftbefehle gegen die Beteiligten erlassen. Dem 16-jährigen Verdächtigen, der die Messerstiche versetzte, wird zusätzlich vorsätzliche schwere Körperverletzung vorgeworfen. Für die begangenen Straftaten drohen ihnen jeweils bis zu acht und sieben Jahre Freiheitsentzug. Dieser Fall unterstreicht die Aktualität des Problems der Jugendkriminalität in den Großstädten der Ukraine im Jahr 2026.