Im September 2026 nahm das Berufskolleg für Management und Psychologie am Institut für Psychologie und Entrepreneurship (IPP) seinen Betrieb auf. Die neue Bildungseinrichtung ist auf die Ausbildung von Studierenden ausgerichtet, die sich im Bereich Management weiterentwickeln, das Führen von Teams lernen und verschiedene Managementmethoden erlernen möchten. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Verweis auf die Pressestelle des Instituts.
Das Programm „Management“ und das Ausbildungsformat
Das Kolleg bildet Berufsjuniorbachelor im Rahmen des berufsbezogenen Bildungsprogramms „Management“ im Wissensbereich „Wirtschaft, Verwaltung und Recht“ aus. Der Unterricht verbindet die akademische Ausbildung mit innovativen Praxisformaten: Die Studierenden arbeiten mit Business-Case-Studien, treffen Unternehmer und Führungskräfte, entwickeln Teamfähigkeiten und präsentieren eigene Projekte. Darüber hinaus absolvieren alle Studierenden des Kollegs ein Praktikum bei Partnerunternehmen des IPP.
Hybride Ausbildung und Aufenthalt in Kosyn
Die Studienform im Kolleg ist hybrid: Der Bildungsprozess sieht Online-Arbeit und Präsenzsitzungen in der Oblast Kyjiw, im Ort Kosyn, vor. Laut Vertretern des Instituts ist dieses Format angesichts der Sicherheitssituation im Land praktisch. Alle Studierenden wohnen während des Präsenzunterrichts in einem komfortablen Studentenwohnheim auf dem Gelände des Kollegs.
Dauer, Diplome und internationaler Track
Die Studiendauer hängt vom vorherigen Abschluss ab: Auf der Grundlage der 9. Klasse beträgt sie 3,5 Jahre, nach der 11. Klasse – 2,5 Jahre. Nach Abschluss erhalten die Absolventen den Juniorbachelor-Abschluss und können ihre Ausbildung an Bachelorprogrammen des IPP fortsetzen. Besonders hervorgehoben wird die Möglichkeit eines parallelen Studiums an der Partnerhochschule Riga Nordic University in Lettland, nach dessen Abschluss die Absolventen einen Abschluss in internationalem Format erhalten.
Position der Leitung und Kontext des Schuljahres
Die Direktorin des Berufskollegs für Management und Psychologie, Tatyana Garets, betonte, dass die moderne Bildung der Jugend nicht nur dabei helfen sollte, einen Abschluss zu erhalten, sondern auch auf die echte Arbeit vorzubereiten. „Heute reicht es für einen jungen Menschen nicht mehr, einfach nur einen Abschluss zu bekommen. Es ist wichtig, zu lernen, Entscheidungen zu treffen, zu kommunizieren, im Team zu arbeiten und die in Organisationen ablaufenden Geschäftsprozesse zu verstehen“, sagte sie. Ihren Worten zufolge vereint die Ausbildung daher Theorie und Praxis, damit der Student „seine Kräfte in realen Situationen erprobt, analysiert, Schlussfolgerungen zieht und schrittweise den Anfang seines beruflichen Weges formt“. Zur Erinnerung: Zuvor hatte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium mitgeteilt, dass im neuen Schuljahr insgesamt mehr als eine Million Studierende an den Hochschulen der Ukraine beginnen, darunter Hunderttausende Neueinschreibungen in Bachelor- und Masterstudiengängen.