Mit Stand vom 25. September 2026 kämpfen die östlichen Regionen Japans weiterhin mit den Folgen des verheerenden Taifuns Dujuan, der Rekordniederschläge, Erdrutsche und schwere Überschwemmungen mit sich brachte. Der Sturm traf die Region Kanto und angrenzende Gebiete hart, legte das tägliche Leben von Millionen Bürgern lahm und verursachte erhebliche Infrastrukturschäden.
Ausmass der Zerstörung und Menschenleben
Aktuellen offiziellen Angaben zufolge hat das Unwetter 11 Menschen das Leben gekostet, während das Schicksal von 3 weiteren Personen unklar ist und Such- und Rettungsaktionen mit Hochdruck fortgesetzt werden. Tragische Vorfälle wurden aus den Präfekturen Chiba und Kanagawa gemeldet, wo Rettungskräfte nach einem massiven Erdrutsch in der Stadt Yokosuka die Leiche der letzten vermissten Frau im Alter von rund 70 Jahren fanden. Der Sturm zerstörte, beschädigte oder überflutete rund 1.000 Gebäude in der Region, und in der Nähe des Imbanuma-Sees brachen Deiche, wodurch Wohnhäuser und Felder überflutet wurden.
Widersprüchliche Angaben
In offiziellen Berichten und Aussagen verschiedener Nachrichtenagenturen gab es geringfügige Abweichungen bei der territorialen Zuordnung der Opfer: Während die Gesamtzahl von 11 Toten einhellig bestätigt wurde, ordneten einige Quellen in der ersten vorläufigen Aufteilung alle 7 Fälle fälschlicherweise Kanagawa zu oder verwechselten die Zahlen zwischen Kanagawa und Chiba. Die endgültigen Berichte von Polizei und Feuerwehr stimmten jedoch schliesslich überein.
Energiekrise und Wasserknappheit
Am Morgen des 25. September waren über 10.000 Haushalte in der Präfektur Chiba sowie zahlreiche Familien in Kanagawa weiterhin von der Grundversorgung mit Strom und Wasser abgeschnitten. Laut Energieunternehmen liegt die genaue Zahl der betroffenen Haushalte bei 11.790, wobei sich die Reparaturarbeiten durch blockierte Strassen, Erdrutsche und umgestürzte Bäume verzögern. Zudem kämpfen Tausende Familien mit Trinkwassermangel.
Verkehrskollaps und langfristige Folgen
Der Taifun versetzte dem japanischen Verkehrssystem einen schweren Schlag und beeinträchtigte den Zugverkehr in Chiba massiv. Auf mehreren Bahnstrecken wurde der Betrieb eingestellt oder eingeschränkt, und Behörden warnen, dass die vollständige Wiederherstellung beschädigter Abschnitte bis zu drei Monate dauern kann, was die Logistik vor Ort erschwert.