Der ukrainische Nationalspieler Roman Jaremtschuk erhält die Möglichkeit, sich in europäischen Pokalspielen im Trikot des Piräus-Klubs Olympiakos zu beweisen. Der griechische Club bereitet Änderungen in seiner Meldeliste vor dem Start in der Europa League vor, und laut dem griechischen Medium SPORT24, auf das Sport RBC.UA verweist, soll der 30-jährige ukrainische Stürmer den Platz in der Liste einnehmen, der durch die Verletzung des Toptorjägers des Teams frei geworden ist.

Entscheidung zur Meldeliste: Jaremtschuk rückt für El Kaabi nach

Die Vereinsführung des Olympiakos hat demnach bereits ein vollständiges Dokumentenpaket an den Medizinischen Ausschuss der UEFA übermittelt, das die schwere Verletzung des marokkanischen Stürmers Ayoub El Kaabi bestätigt. Infolgedessen soll Roman Jaremtschuk den Platz des Marokkaners in der Europa-League-Meldeliste offiziell übernehmen. Wichtig ist, dass der Ukrainer in der ersten Version der Liste der Piräus-Kicker, die noch vom vorherigen Trainerteam erstellt wurde, nicht aufgeführt war – seine Nominierung ist das Ergebnis einer Überarbeitung des Kaders vor dem Hintergrund personeller Verluste.

Die Wette des neuen Cheftrainers

Eine Schlüsselrolle bei der Entscheidung spielte der neue Cheftrainer des Teams, Imanol Alguacil. Laut Quelle setzt der spanische Fachmann große Hoffnungen auf den 30-jährigen Ukrainer und betrachtet ihn als einen der Schlüsselspieler für die Umstrukturierung des Spielmodells des Olympiakos. Neben der Rotation der Fußballspieler reicht der Club aus Piräus bei der UEFA eine aktualisierte Liste des technischen Personals ein, in der Alguacil selbst und seine Assistenten offiziell registriert werden. Zur Erinnerung: Der spanische Trainer, bekannt für seine Arbeit beim Real Sociedad, übernahm den Olympiakos am 10. September nach der Entlassung seines Landsmanns José Luis Mendilibar.

Widersprüchliche Angaben

Die Chronologie der Meldungen über den Status von Jaremtschuk im Europapokal auf verschiedenen Stufen wirkte widersprüchlich. Eine Reihe von Medien berichteten zuvor, dass der ukrainische Stürmer faktisch vom internationalen Spiel ausgeschlossen war: So wies eine Quelle darauf hin, dass der Olympiakos Jaremtschuk nicht in die Meldeliste für das Champions-League-Spiel gegen den NEC Nijmegen aufgenommen habe, während eine andere angab, dass er in der Europa League nicht spielen werde. Somit standen sich bis zum letzten Moment widersprüchliche Positionen gegenüber: Einige Materialien dokumentierten den Ausschluss des Ukrainers aus den Listen, andere – seine fertige Nominierung. Die aktuelle Version, basierend auf der Meldung von SPORT24, erklärt diese Wende durch eine objektive Ursache – die schwere Verletzung von El Kaabi und die Notwendigkeit einer Ersatznominierung in der Europa-League-Meldeliste. Bis zur offiziellen Bestätigung durch die UEFA bleiben beide Sichtweisen im Blickfeld, und der endgültige Status der Teilnahme von Jaremtschuk im Europapokal hängt vom Ergebnis der Prüfung der Dokumente durch den Medizinischen Ausschuss ab.

Nächster Meilenstein: Spiel gegen Jagiellonia

Das erste Spiel in der Hauptrunde der Europa League wird der Olympiakos am 16. September bestreiten, wenn er zu Hause den polnischen Verein Jagiellonia empfängt. Genau dieses Spiel könnte das erste sein, in dem Jaremtschuk die Chance erhält, sich im europäischen Wettbewerb unter dem neuen Trainerteam zu beweisen. Für den ukrainischen Stürmer ist dies ein wichtiger Moment: Nach seiner Abwesenheit in der ursprünglichen Meldeliste bedeutet seine Nominierung, dass Alguacil auf ihn setzt – im umstrukturierten Spielmodell der Piräus-Kicker.