Die Legende der Mixed Martial Arts (MMA) und UFC-Schwerergewichtsmeister Jon Jones hat die Gerüchte über einen möglichen Wechsel in den Boxring und ein Duell mit dem absoluten Weltmeister Oleksandr Usyk kommentiert. Der Amerikaner machte deutlich, dass die Idee eines solchen Kampfes in keinem Format sein Interesse weckt.

Achtung vor dem Gegner

Trotz der Absage an einen echten Kampf drückte der 39-jährige Kämpfer seine tiefe Achtung vor dem ukrainischen Boxer aus. Jones nannte Usyk einen der größten Schwergewichte aller Zeiten (GOAT) und erkannte an, dass dieser über einen einzigartigen Skillset verfügt, einschließlich Wrestling, das ein wichtiger Bestandteil seiner Vorbereitung ist.

„Nein, das interessiert mich nicht. Überhaupt nicht. Usyk ist Usyk. Ich weiß, dass er Wrestling betreibt, und genau das macht ihn im Clinch dominant. Ich könnte ihm vielleicht ein paar Tipps geben“, so der Amerikaner.

Warum ein Kampf unmöglich ist

Jon Jones zog eine klare Linie zwischen seinen eigenen Kompetenzen und denen von Usyk. Laut dem UFC-Meister hat Usyk zwar unter den Boxern im Schwergewicht das größte Potenzial, um in den Mixed Martial Arts konkurrenzfähig zu sein, aber er betrachtet ihn nicht als vollwertigen MMA-Kämpfer.

„Von allen Boxern im Schwergewicht glaube ich, dass Usyk das größte Potenzial hat und wettbewerbsfähig sein könnte. Aber ich bin kein Boxer und betrachte Usyk nicht als vollwertigen Kämpfer. Ich denke, die Welt weiß, was passieren würde, wenn wir in einem Raum eingesperrt wären, und ich lasse es dabei“, fügte Jones hinzu und betonte den Unterschied in der Vorbereitung der Athleten.

Karriere und Zukunft

Jon Jones behält seinen Status als amtierender UFC-Schwerergewichtsmeister, den er 2023 durch einen Sieg gegen Cyril Gane errang. Seine letzte Titelverteidigung fand am 16. November 2024 gegen Stipe Miocic statt.

Die Situation bezüglich seiner Karriere bleibt unklar. Trotz der Aussage des UFC-Chefs Dana White im Juli 2025 über das Karriereende von Jones erklärte der Sportler selbst, bereit zu sein, zu den Wettkämpfen zurückzukehren.

In der Biografie des Kämpfers gibt es auch dunkle Kapitel: Im Jahr 2016 wurde er von der American Anti-Doping Agency wegen des Gebrauchs verbotener Substanzen suspendiert, was zu einer einjährigen Pause führte.