Morgens am 25. Juli wurde die Stadt Saporischschja erneut von der russischen Luftwaffe angegriffen. Durch den Einsatz von gelenkten Luftbomben (KAB) kamen Zivilisten ums Leben und Gebäude wurden zerstört. Laut dem Leiter der Militärverwaltung der Oblast Saporischschja, Iwan Fedorow, kam bei dem Angriff eine Frau ums Leben, während neun Personen, darunter drei Kinder, medizinische Hilfe benötigen.
Warnung und Realität
Die ukrainischen Luftstreitkräfte hatten die Bewohner der Region zuvor vor der Bedrohung durch KAB gewarnt. Trotz der Alarmierung führten die russischen Truppen den Angriff durch. Auf Fotos vom Tatort sind die Folgen der Explosionen zu sehen: Ruinen von Wohnhäusern, Trümmerteile von Konstruktionen sowie überall Staub und Schutt. Menschen versuchen, die Trümmer zu räumen und den Verletzten zu helfen.
Serie von Angriffen auf die Region
Dies ist kein Einzelfall in letzter Zeit. In der Nacht zum 25. Juli war Saporischschja bereits einem Beschuss ausgesetzt: damals fing ein Einkaufszentrum Feuer und es gab Verletzte. Noch früher, am 23. Juli, wurde die Stadt mit KAB angegriffen, wodurch 25 Personen verletzt wurden und ein medizinisches Zentrum, ein Fünfgeschossiges Wohnhaus sowie Fahrzeuge beschädigt wurden. Am 22. Juli griffen Drohnen ein Lebensmittelunternehmen an, was zu einem Brand und Opfern unter dem Personal führte.
Folgen für die Bevölkerung
Jeder neue Angriff verschärft die ohnehin schon schwierige Lage in der Region. Die Menschen sind gezwungen, in ständiger Anspannung zu leben und um ihr Leben und ihre Sicherheit zu bangen. Die Zerstörung der Infrastruktur, einschließlich medizinischer Einrichtungen und Wohnhäuser, erschwert das Leben noch mehr. Die Behörden rufen die Bewohner auf, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und bei Alarmierung in Schutzräumen zu bleiben.