Der Vorfall an Bord eines Passagierflugzeugs der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv hat neue Details zutage gefördert. Berichten israelischer Medien und offizieller Quellen zufolge haben sich Gerüchte über eine angebliche Schlägerei zwischen einem russischen und einem ukrainischen Staatsbürger an Bord als haltlos erwiesen. Stattdessen stellte sich der wahre Hergang als weitaus dramatischer und gefährlicher für Hundert Passagiere heraus.
Hintergrund und Notfallsignale
Die Krise an Bord begann, als die Besatzung den internationalen Notcode 7700 absetzte. Die Situation verschärfte sich rasant, als die Piloten kurz darauf den Code 7500 aktivierten, der für unrechtmässige Einflüsse oder Entführungsversuche vorgesehen ist. Kampfjets der israelischen Luftwaffe wurden zur Begleitung entsandt, und der Flug wurde nach Saudi-Arabien umgeleitet, wo er sicher in Tabuk landete.
Kernereignisse und Handlungen des Täters
Wie The Times of Israel und Walla unter Berufung auf hochrangige israelische Beamte berichteten, konnte eine Katastrophe verhindert werden. Vorläufigen Ermittlungen zufolge versuchte der Co-Pilot, ein Staatsbürger des Omans, das Flugzeug absichtlich zum Absturz zu bringen. Er soll den Kapitän – einen Staatsbürger der VAE – mit einem Messer verletzt haben, als dieser versuchte, ihn aufzuhalten.
Widersprüchliche Daten
Anfangs kursierten in den Medien widersprüchliche Versionen. Der israelische Sender Channel 12 berichtete, ein Streit zwischen den Piloten sei eskaliert, während in sozialen Netzwerken Gerüchte über einen Konflikt zwischen Passagieren kursierten. Offizielle Militär- und Regierungsstellen dementierten diese Spekulationen jedoch und stellten klar, dass es sich um einen internen Vorfall im Cockpit handelte.
Auswirkungen und die Rolle der Ersatzbesatzung
Die kritische Situation wurde dank anwesender zusätzlicher Piloten gelöst, die als Passagiere an Bord waren. Sie griffen ein, überwältigten den Verdächtigen, übernahmen das Steuer und brachten die Maschine sicher nach Saudi-Arabien. Die Behörden ermitteln weiterhin, um die genauen Motive des Co-Piloten zu klären.