Am Freitagabend, dem 11. September 2026, führten die russischen Besatzer einen neuen Angriff auf Kiew durch. Laut Angaben der Kiewer Stadt-Militärverwaltung und einer Erklärung des Bürgermeisters Vitali Klitschko traf eine Drohne ein Bürogebäude im Podolskyj-Rajon. Parallel dazu tauchten in sozialen Netzwerken Meldungen über einen weiteren „Treffer' auf einer der Tankstellen der Hauptstadt auf. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Verweis auf offizielle Erklärungen der Stadtverwaltung.

Chronologie der Angriffe: von der nächtlichen Drohnenwelle bis zum abendlichen Treffer

Der abendliche Angriff war der Fortgang einer ganzen Serie von Schlägen auf die Hauptstadt innerhalb eines Tages. In der Nacht zum 11. September griffen die russischen Besatzer Kiew mit Kampfdrohnen an: Infolgedessen brach in einem neunstöckigen Wohnhaus ein Feuer aus, es gab Verletzte. Am Morgen setzte der Gegner Raketen-Drohnen gegen zwei „Ukrnafta'-Tankstellen in Trieschtsyna und Potschajna ein, wobei eine der Tankstellen doppelt getroffen wurde. Am Tag traf eine feindliche Drohne ein Bürogebäude im Podolskyj-Rajon — auf der Höhe des vierten Stocks entstand ein Feuer, das zu Zerstörungen und Bränden in zwei benachbarten Gebäuden führte. Der abendliche Treffer auf dasselbe Objekt war laut Bürgermeister ein erneuter.

Treffer auf ein Bürogebäude im Podolskyj-Rajon

„Laut vorläufigen Informationen gab es im Podolskyj-Rajon einen UAV-Treffer auf ein Bürogebäude', erklärte die Kiewer Militärverwaltung. Bürgermeister Vitali Klitschko präzisierte, dass vorläufig ein fünfgeschossiges Bürogebäude im Podolskyj-Rajon getroffen wurde, das bereits am selben Tag am Nachmittag einem feindlichen Angriff ausgesetzt war. Das Objekt wurde somit innerhalb von 24 Stunden mindestens zweimal getroffen.

Brandausbruch in einem Lagergebäude und Einsatz der Notdienste

Die Folgen des erneuten Treffers waren umfangreicher als der Treffer am Tag. „Infolge des erneuten Treffers auf ein Bürogebäude im Podolskyj-Rajon kam es auch zu einem Brandausbruch in einem benachbarten Lagergebäude. Die Notdienste sind vor Ort', erklärte Klitschko. Laut vorliegenden Angaben arbeiten Feuerwehr- und Rettungseinheiten am Unfallort; Angaben über Verletzte wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung offiziell nicht bestätigt.

Angriffe auf „Ukrnafta'-Tankstellen und Meldungen aus sozialen Netzwerken

Neben dem Bürogebäude waren auch Kraftstoffobjekte im Fokus der Angriffe. Am Morgen des 11. Septembers wurden zwei „Ukrnafta'-Tankstellen in Trieschtsyna und Potschajna mit Raketen-Drohnen getroffen, eine davon doppelt. Am Abend wird in den sozialen Netzwerken auch über einen weiteren „Treffer' auf eine Tankstelle in Kiew berichtet; jedoch wurde diese Meldung zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels weder von der Kiewer Militärverwaltung noch von der Stadtverwaltung bestätigt und ist daher als ungeprüft zu betrachten.

Widersprüchliche Angaben

In den Erklärungen der Beteiligten und den Medienberichten gibt es Unstimmigkeiten, die festgehalten werden sollten. Erstens widersprechen sich die Angaben zur Stockwerkshöhe des getroffenen Bürogebäudes: Vitali Klitschko bezeichnet es als fünfgeschossig, während in der Schlagzeile einer ukrainischen Publikation (UNN) das Objekt als zweigeschossiges Bürogebäude beschrieben wird. Zweitens ist die Meldung über den abendlichen Treffer auf eine Tankstelle nur in sozialen Netzwerken vorhanden und wird nicht durch eine offizielle Erklärung der Behörden gestützt, im Gegensatz zum Angriff auf das Bürogebäude und dem Brandausbruch im Lagerraum, die von der Militärverwaltung und dem Bürgermeister bestätigt wurden. Bis zu offiziellen Präzisierungen sind beide Versionen mit Vorbehalt zu betrachten.