In der Nacht zum 29. August und in den frühen Morgenstunden unternahm Russland erneut einen Versuch, Kiew anzugreifen. Laut Angaben des ukrainischen Staatlichen Dienstes für Notfälle, auf die RBC-Ukraine verweist, wurden beide Vorfälle im Swjatoschynski-Rajon der Hauptstadt registriert. Infolge der Angriffe brach in einer Wohnung eines Wohnhauses ein Feuer aus; außerdem wurden Wohnhäuser und ein Verwaltungsgebäude im Privatsektor beschädigt.

Nachtbrand und zerstörte Decken

Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht: Der russische Angriff löste in einer der Wohnungen eines Wohnhauses einen Brand aus. Laut Angaben der Rettungskräfte gab es keine Verletzten. Die Feuerwehr löschte das Feuer schnell und verhinderte, dass es auf benachbarte Wohnungen übergriff. Dabei wurden, wie der Notfalldienst präzisierte, die Decken zwischen der Wohnung und dem Dach des Gebäudes zerstört.

Wiederholter Angriff in der Früh

In der Früh wiederholte Russland den Versuch, Kiew anzugreifen, und erneut war der Swjatoschynski-Rajon betroffen. Durch den Angriff wurden Wohnhäuser und ein Verwaltungsgebäude im Privatsektor beschädigt. Am Unfallort halfen die Rettungskräfte einer Frau, die aufgrund einer verformten Eingangstür im Gebäude eingeschlossen war, und untersuchten das umliegende Gebiet.

Verletzte und Hilfe vor Ort

Laut Angaben des Notfalldienstes wandten sich zwei Bewohner eines der Häuser an die Notärzte. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, bestätigte in seinem Telegram-Kanal, dass den beiden Verletzten vor Ort Hilfe geleistet wurde. Somit wurden nach vorliegenden Informationen infolge des morgendlichen Vorfalls zwei Menschen verletzt, während der Nachtbrand ohne Tote und Verletzte blieb.

Kontext und Charakter des Angriffs

Die offiziellen Mitteilungen beschränken sich auf die Beschreibung der Folgen: Brand in einer Wohnung, zerstörte Decken, beschädigte Wohnhäuser und ein Verwaltungsgebäude, verformte Eingangstür. Die Art der eingesetzten Waffe wird in den Veröffentlichungen des Notfalldienstes und von RBC-Ukraine nicht näher angegeben. Die Lage vor Ort bleibt unter Kontrolle der Rettungsdienste, die die beschädigten Gebäude weiter untersuchen und die Sicherheit der Bewohner gewährleisten.