Die Krankenhäuser der Hauptstadt Kiew werden aktiv mit alternativen Wärme-, Strom- und Wasserversorgungsquellen ausgestattet, für den Fall möglicher Infrastrukturschäden infolge von Beschuss. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko überprüfte die Vorbereitung medizinischer Einrichtungen auf die Winterperiode bei einem Besuch einer der größten multidisziplinären Kliniken am linken Ufer der Stadt.
Vorbereitung wichtiger medizinischer Einrichtungen am linken Ufer der Hauptstadt
Während der Inspektion machte sich der Bürgermeister mit dem Betrieb der Infrastruktur einer multidisziplinären kommunalen Einrichtung vertraut, in der derzeit fast 740 Patienten mit schweren Pathologien medizinisch versorgt werden. Ein erheblicher Teil der hospitalisierten Bürger hat sich komplexen chirurgischen Eingriffen unterzogen oder benötigt diese derzeit. Nach Angaben des Bürgermeisters ist eine umfassende Autonomie solcher Einrichtungen für den kontinuierlichen Betrieb von Intensivstationen und Operationssälen von entscheidender Bedeutung.
Technische Systeme und Einführung erneuerbarer Energien
Die inspizierte stationäre Einrichtung ist bereits mit einem eigenen Kesselhaus, das vollständig an das Heizsystem angeschlossen ist, einem eigenen Wasserbrunnen sowie einem Notanschluss an das Netz des kommunalen Unternehmens Kiewwodokanal ausgestattet. Zur Gewährleistung einer stabilen Stromversorgung für medizinische Geräte wurden acht leistungsstarke Dieselgeneratoren installiert. Zusätzlich wurde vor Ort ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 250 kW errichtet.
Zusätzliche Kapazitäten und Einrichtung von Schutzräumen
Zusätzlich zu den bestehenden Erzeugungsanlagen laufen in der medizinischen Einrichtung Installationsarbeiten für eine autonome Außenbeleuchtung über Solarpanels und vertikale Windkraftanlagen. Parallel zur energetischen Modernisierung wurde im Krankenhaus ein spezialisierter Schutzraum eingerichtet, der mit Betten und einem voll ausgestatteten Operationssaal mit allen notwendigen medizinischen Geräten versehen ist.
Bedeutung der Autonomie von Lebenshaltungssystemen für die Stadt
Die großflächige Implementierung unabhängiger Energie-, Wärme- und Wasserquellen in den Hauptstadtkrankenhäusern stellt ein Element des strategischen Schutzes der städtischen Infrastruktur gegenüber potenziellen Bedrohungen dar. Die Umstellung kritischer Einrichtungen auf hybride Energieversorgungssysteme minimiert die Risiken für das Leben von Patienten und medizinischem Personal. Die Stadtverwaltung setzt ähnliche Arbeiten zur Ausstattung weiterer sozialer Einrichtungen, darunter Pflegeheime für ältere Bürger, fort.