Kim Kardashian setzt ihre Serie modischer Auftritte im Rahmen der Werbekampagne für die zweite Staffel der Serie „All's Fair“ fort. Diesmal erschien der Reality-Star und die Geschäftsfrau bei der Premiere im Soho House in Mexiko-Stadt in einem Kleid aus der Schiaparelli Haute Couture Kollektion Herbst/Winter 2026–2027, entworfen von Designer Daniel Roseberry. Der Look zog sofort alle Blicke auf sich: Das Modell bestach durch eine ungewöhnliche Textur, eine skulpturale Silhouette und einen mutigen Ausschnitt, was es zu einem von Kardashians meistdiskutierten Auftritten der aktuellen Promotour macht.
Eine mutige Silhouette: Silikon und Skulptur
Das entscheidende Detail des Outfits ist das Material. Das Kleid besteht aus weißem, von Hand gegossenem flüssigem Silikon, das dem Stoff eine dichte, glänzende, fast skulpturale Oberfläche verleiht. Das Oberteil ist als Korsett mit einem tiefen V-Ausschnitt geschnitten, während der Rock mit ausgeschnittenen Fransen verziert ist, die einen strukturierten Volumeneffekt erzeugen. Darunter schimmerte ein transparenter Stoff mit winzigen schwarzen Pailletten, der dem Look zusätzliche Tiefe verleiht. Optisch funktioniert das Outfit als einheitliche skulpturale Form, die die Körperlinie ohne überflüssige Dekoration betont.
Die „All's Fair“-Promokampagne: Mexiko-Stadt und Rom
Der Auftritt in Mexiko-Stadt ist Teil einer gezielten visuellen Kampagne für die zweite Staffel der Serie. Zuvor war Kardashian im Rahmen derselben Tour bei der Premiere in Rom aufgetreten: erst in einem effektvollen Leopardenkleid, dann in einem ungewöhnlichen Brautlook von Galia Lahav. So wird jede Stadt der Promotour von einer eigenen, kontrastierenden Silhouette begleitet, was die Reihe der Auftritte zu einem zusammenhängenden visuellen Narrativ und nicht zu einer Sammlung unzusammenhängender Looks macht.
Die Hand des Stylisten: Law Roach und die Philosophie des Looks
Hinter der Reihe von Auftritten steht die Arbeit von Stylist Law Roach, dessen Zusammenarbeit mit Kardashian im September bekannt wurde, als sie einen Archiv-Look von Saint Laurent präsentierte. In einem Interview mit dem Magazin People beschrieb Roach die Arbeit mit dem Star so: Kim wisse genau, was sie wolle, lasse ihm aber dennoch Raum für Kreativität; die Zusammenarbeit nannte er angenehm und spannend. Bei der Premiere in Mexiko-Stadt trug Kardashian ihr Haar glatt und offen, das Make-up setzte auf dunkle Smokey Eyes und einen dezenten Lippenstift – eine Entscheidung, die nicht mit der Textur des Kleides konkurriert, sondern sie unterstreicht.
Ein aktiver Oktober: Von Mexiko-Stadt nach Singapur
Kardashians modische Aktivitäten im Oktober 2026 beschränken sich nicht nur auf die Serien-Promotour. Zuvor, am 10. und 11. Oktober, war sie beim Großen Preis von Singapur anwesend, um Rennfahrer Lewis Hamilton zu unterstützen, und zeigte sich dort in einem transparenten Kleid. Die Gesamtheit der Auftritte – vom skulpturalen Schiaparelli-Silikon bis zum transparenten Rennstrecken-Look – zeigt, dass Kardashians Outfits in dieser Saison auf kontrastierenden Texturen und mutigen Silhouetten basieren und nicht auf einem einzigen kanonischen Red-Carpet-Code.
Modus als Narrativ
Das flüssige Silikonkleid von Schiaparelli ist nicht nur ein Premierenauftritt, sondern eine Demonstration dafür, wie Haute Couture heute als Werkzeug für Personal Branding und Promostrategie eingesetzt wird. Die Kombination aus handgegossenem Silikon, Korsettkonstruktion und strukturiertem Rock verwandelt das Outfit in ein Objekt, das gleichermaßen als Kleidung, Skulptur und Medienereignis funktioniert. Für Kardashian, deren Image eng mit visueller Kommunikation verknüpft ist, macht dieser Ansatz jeden Auftritt zu einem eigenständigen Kapitel ihrer öffentlichen Geschichte.