Nach einem russischen Angriff im Buchansker Rajon der Oblast Kiew sind Lagergebäude in Brand geraten. Dies erklärte der Leiter der Kiewer Oblaststaatlichen Administration, Timur Tkatschenko, laut RBC-Ukraine in Telegram. Nach seinen Angaben ist der Notstand von Explosionen begleitet, was auf das mögliche Vorhandensein brennbarer oder explosiver Stoffe in den Lagern hindeutet. Informationen über Verletzte, den genauen Umfang der Zerstörungen und andere Folgen des Vorfalls werden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch geklärt.

Sperre der Straße „Kiew–Tschen“

Aufgrund des massiven Feuers ist der Verkehr aller Fahrzeuge auf dem Abschnitt der Straße M-06 „Kiew – Tschen“ zwischen dem 15. und 32. Kilometer vorübergehend gesperrt. Wie RBC-Ukraine zuvor berichtete, ist der Verkehr in beiden Richtungen auf einem Teil der Schytomyr-Straße eingestellt; für Fahrer stehen alternative Routen zur Verfügung. Timur Tkatschenko rief die Bewohner des Rajons auf, sich nicht dem Unfallort zu nähern und die Anweisungen der Notdienste strikt zu befolgen.

Arbeit der Notdienste

Am Ort des Vorfalls arbeiten alle erforderlichen Notdienste. Laut dem Leiter der Kiewer OWA beseitigen die Rettungskräfte die Folgen des Angriffs und tun alles Mögliche, um das Feuer einzudämmen. Prioritäre Aufgabe auf der aktuellen Stufe ist die Verhinderung der Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Objekte und die Sicherstellung der Sicherheit des Personals, das die Arbeiten durchführt.

Chronologie der Angriffe auf die Oblast Kiew

Der Vorfall im Buchansker Rajon ist Teil einer Serie von Schlägen auf die Region. Wie RBC-Ukraine berichtete, wurde die Oblast Kiew seit dem ersten Einschlag in der Nacht vom 27. August bereits 38 feindlichen Angriffen ausgesetzt. Außerdem schlug Russland am Abend des 28. August weiter auf Kiew und die Oblast ein, was zu Verletzungen von zwei Personen führte; die Rettungskräfte löschten massive Brände. Somit blieb die Lage in der Region bis zum Morgen des 29. August angespannt.

Erste Meldungen und Klärung der Daten

Als Erste meldeten Nutzer sozialer Netzwerke Explosionen in der Nähe der Schytomyr-Straße und schrieben von einem großen „Treffer“, jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine offiziellen Informationen. Erst nach der Erklärung der Kiewer OWA wurde der Vorfall auf der Ebene der regionalen Behörde bestätigt. Derzeit klären die offiziellen Stellen weiter Informationen über Verletzte und den Umfang der Zerstörungen.