Die Assoziation „Ukrainischer Agrargeschäftsclub“ (UKAB) hat zusammen mit der Agentur UCABevent das Programm der LFM 2026 vorgestellt – der XVII. Internationalen Konferenz „Effizientes Management von Agro-Unternehmen“. Die Veranstaltung findet am 8. September 2026 in Kiew statt und wird, wie die Organisatoren mitteilen, Top-Manager führender Agro-Unternehmen, Investoren, Branchenexperten und Gründer innovativer Start-ups der Agrarindustrie zusammenbringen.

Format ohne gewohnte Vorlagen

In diesem Jahr bietet die Konferenz laut Programm einen Blick auf den Agrargeschäftsbereich jenseits der gewohnten Grenzen: Im Fokus stehen die Neugestaltung von Geschäftsmodellen, die Wahrung der Effizienz angesichts globaler Veränderungen, die Anpassung an die EU-Integration und die Vorbereitung auf eine Welt, in der künstliche Intelligenz und autonome Technologien Teil der operativen Realität werden. Die Teilnehmer erhalten mehr als acht Stunden Management-Intensivprogramm und Networking im Format maximaler Interaktion. Klassische Podiumsdiskussionen weichen, so die Organisatoren, einem offenen Dialog, in dem die Zuhörer Fragen stellen, ihre eigene Position begründen und die Richtung des Gesprächs beeinflussen können.

Vier thematische Blöcke des Programms

Das Programm der LFM 2026 ist um vier Blöcke herum aufgebaut, von denen jeder einen eigenen Aspekt der Transformation der Branche beleuchtet. Der erste Block widmet sich der Tatsache, dass gewohnte Geschäftsmodelle kein Ergebnis mehr garantieren: Logistische Einschränkungen, Klimarisiken und Veränderungen der Weltmärkte zwingen Unternehmen, ihre Ansätze zur Skalierung und zum Management zu überdenken; hier wird diskutiert, wo der „Umbruchpunkt“ liegt und wie Resilienz in der neuen Realität erhalten bleiben kann.

Der zweite Block – „Win-win oder Schocktherapie? Wie die Mitgliedschaft der Ukraine die Resilienz der EU verändern wird“ – konzentriert sich auf die EU-Integration: neue Regeln, Standards und Möglichkeiten, die Auswirkungen der Erweiterung auf die europäische Wirtschaft und die Anpassung des Agrargeschäfts an die Anforderungen des Green Deal ohne Effizienzverlust. Der dritte Block, „Abriss der Architektur. Ist das Geschäft bereit, Prozessen zu vertrauen, die der Mensch nicht verstehen kann?“, betrachtet Automatisierung, KI und autonome Technologien, die die Logik der Produktionsorganisation verändern, sowie Fragen zu Zahlen, Produktivität, Fachkräftemangel und der Zukunft des autonomen Unternehmens.

Der finale Block – „Der letzte Recruiter. Wenn KI aufhört, eine Hilfsrolle zu spielen?“ – widmet sich der Frage, wie künstliche Intelligenz nicht nur einzelne Prozesse, sondern den gesamten Arbeitsmarkt transformiert, sowie den Berufen der Zukunft und der Neuinterpretation der Bildung.

Eröffnungsreden und Sprecher

Die Konferenz eröffnen Taras Wysotskyj, Minister für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine, und Nikolaj Masyanyj, Geschäftsführer von CNH Industrial in der Ukraine. Zu den Speakern zählen laut Organisatoren Ihor Kowalenko, Rektor der Sumser Nationalen Agraruniversität, Natalja Terjachina, Personalvorstand von „Kernel“, Dmytro Sawhordnyj, stellvertretender Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine für digitale Entwicklung, digitale Transformation und Digitalisierung, sowie Olha Trofimtsewa, Leiterin des Projekts zur deutsch-ukrainischen Ausbildung, Personalentwicklung und Humankapitalentwicklung.

Organisatorische Details und Sicherheit

Aufgrund des Sicherheitsfaktors wird der genaue Veranstaltungsort nur den registrierten Teilnehmern mitgeteilt. Zum Vergleich: Die vergangene Konferenz LFM 2025 fand am 4. September statt, während die Veranstaltung 2026 auf den 8. September terminiert ist. Damit bleibt das Forum eine der zentralen Plattformen zur Diskussion der Strategie des Managements von Agro-Unternehmen unter Bedingungen des Krieges und der globalen Transformation der Branche.