In Lwiw gehen nach dem Raketenangriff in der Nacht zum 30. Juli groß angelegte Such- und Rettungsarbeiten weiter. Die Stadt wurde von russischen Raketen getroffen, was zu schweren Zerstörungen in Wohnvierteln und der Notwendigkeit einer dringenden Evakuierung der Bewohner führte.

Menschliche Verluste und Rettungsoperation

Stand 12:00 Uhr werden in Lwiw zwei Personen als vermisst geführt. Die Zahl der Verletzten belief sich auf 34, darunter drei Kinder. Die Rettungskräfte arbeiten unter schwierigen Bedingungen, räumen Trümmer ab und evakuieren Bewohner aus beschädigten Gebäuden.

Zu den Geretteten gehört eine 93-jährige Frau, die aus den Trümmern eines Fünfgeschossigen geborgen wurde. Auch ein älterer Mann im Rollstuhl wurde aus dem benachbarten Treppenhaus gerettet. Insgesamt haben die Einsatzkräfte bereits 12 Menschen, darunter ein Kind, gerettet.

Umfang der Zerstörungen

Am stärksten betroffen sind zwei Hochhäuser in den Straßen Paton und Wyhowsky. In der Wyhowsky-Straße wurde ein direkter Treffer einer Rakete auf ein Wohnhaus registriert. Durch den Angriff wurden mehr als 20 Wohnhäuser, eine Schule und zwei Kindergärten beschädigt.

Die Evakuierung aus einem der Fünfgeschossigen wird durch einen blockierten Treppenabsatz erschwert. Die Rettungskräfte nutzen einen Kran, um Menschen durch die Fenster zu bergen. Die Operation läuft weiter, und die Zahl der Verletzten könnte sich mit der Freilegung der Trümmer erhöhen.

Reaktion der Behörden und Koordination der Kräfte

Informationen zum Verlauf der Rettungsarbeiten bestätigen der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowy, und der Staatliche Dienst für Notfälle (GSCHS). Die Koordination der Aktionen zwischen Rettungskräften, medizinischem Personal und kommunalen Diensten läuft rund um die Uhr.