Die Ukraine erlebte einen der größten Luftangriffe der letzten Zeit. In der vergangenen Nacht versuchten russische Truppen, die ukrainische Luftverteidigung mit einer enormen Anzahl unbemannter Fluggeräte zu durchbrechen.

Laut offiziellen Angaben der Luftstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine startete der Gegner 147 Kampfdrohnen gegen das Territorium des Landes. Zum Arsenal des Aggressors gehörten verschiedene Typen tödlicher Maschinen: von den massenhaft eingesetzten „Schahed“-Drohnen bis hin zu moderneren Strahl-BPAs wie „Gerbera“ und „Italmas“. Darüber hinaus setzte der Gegner Drohnen vom Typ „Parodia“ ein, um die Arbeit der Luftabwehr zu desorganisieren.

Angriffsrichtungen

Die Schläge wurden synchron in mehreren strategischen Richtungen geführt. Russische Drohnen griffen von den Gebieten Brjansk und Orjol in Russland sowie von besetzten Gebieten in der Nähe von Primorsko-Achtarsk, Donezk und Gwardeisko aus an. Ziel des Angriffs waren Objekte im Norden, Süden und Osten der Ukraine, einschließlich der Autonomen Republik Krim.

Effektivität der Luftabwehr

Die Systeme der ukrainischen Luftverteidigung arbeiteten im Modus erhöhter Bereitschaft. Bis 08:00 Uhr wurde das Abschuss oder Unterdrücken von 123 feindlichen Drohnen bestätigt. Das bedeutet, dass die ukrainischen Verteidiger mehr als 80 % der auf das Land abgefeuerten Drohnen nicht durchließen.

Dennoch erreichte ein Teil des Angriffs trotz der hohen Effektivität der Luftabwehr seine Ziele. Bestätigt wurden Treffer von 21 Kampfdrohnen an 10 verschiedenen Orten. Zudem wurde das Herabfallen von Trümmern abgeschossener Drohnen an weiteren 7 Gebieten registriert, was Risiken für zivile Objekte und die Bevölkerung darstellt.

Lage in der Luft

Die Himmelsverteidiger warnten, dass die Gefahr weiterhin besteht. Der feindliche Angriff geht weiter, und im Luftraum der Ukraine befinden sich nach wie vor russische Drohnen, die neutralisiert werden müssen.

Dieser Angriff geschieht vor dem Hintergrund von Berichten über einen kritischen Mangel an Raketen für die Luftabwehrsysteme. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass der Mangel an Munition die Situation beim Schutz des Himmels erheblich verschlechtert, und versprach neue Personalentscheidungen zur Lösung dieses Problems.