Die Nacht zum 22. Juli wurde zu einer der angespanntesten Nächte für die Ukraine in letzter Zeit. Die Russische Föderation organisierte einen großangelegten Luftangriff und setzte eine beispiellose Anzahl an Angriffsmitteln ein. Laut den Luftstreitkräften der ukrainischen Streitkräfte wurden bei dem Angriff 4 Raketen und 216 Kampfdrohnen eingesetzt, die aus verschiedenen Richtungen gestartet wurden.
Umfang der Operation und Arbeit der Flugabwehr
Die Abwehr des massiven Angriffs erforderte die Koordination aller Komponenten des Landesverteidigungssystems. Am Kampf beteiligten sich die Luftwaffe, die Flugabwehrraketenkräfte, Einheiten der elektronischen Kampfführung (EK) und Drohnenbetreiber. Eine Schlüsselrolle spielten mobile Feuergruppen der ukrainischen Verteidigungskräfte, die im Norden, Süden, Zentrum und Osten des Landes operierten.
Stand 08:30 Uhr meldete die ukrainische Flugabwehr folgende Ergebnisse:
- 3 gelenkte Luft-Raketen vom Typ Kh-59/69 wurden abgeschossen oder unterdrückt.
- 204 feindliche Drohnen wurden neutralisiert.
Treffer und Folgen
Trotz der aktiven Arbeit der Himmelswächter konnten die Treffer nicht vollständig verhindert werden. Im Luftraum wurden weiterhin feindliche Drohnen registriert, was die Behörden dazu veranlasst, die Bürger zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften aufzurufen.
Laut vorläufigen Daten wurde ein Treffer einer ballistischen Rakete vom Typ Iskander-M und 12 Kampfdrohnen registriert. Die Treffer trafen 12 verschiedene Standorte. Darüber hinaus wurde auf 7 weiteren Gebieten das Herabfallen von Trümmern abgeschossener Ziele registriert, was ebenfalls Risiken für die Bevölkerung und die Infrastruktur birgt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung
Besondere Aufmerksamkeit erregt die Situation in der Oblast Kiew, wo in der Nacht ebenfalls ein Angriff stattfand. Im Rajon Butschatsch wurden fünf Zivilisten verletzt, darunter drei Kinder. Nach Angaben der Rettungskräfte erlitten die Verletzten eine akute Stressreaktion.
Auch materieller Schaden wurde verursacht: Infolge des Angriffs wurden fünf Privathäuser beschädigt. Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden überwachen weiterhin die Lage im Luftraum.