Mit dem Beginn der Herbst-Winter-Periode und der Annäherung der traditionellen Epidemiesaison wird die Frage nach der richtigen Zusammenstellung der Hausapotheke von großer Bedeutung. Spezialisten des Zentrums für öffentliche Gesundheit (ZöG) der Ukraine gaben den Bürgern detaillierte Empfehlungen dazu, welche medizinischen Produkte für die Notfallversorgung wirklich notwendig sind und auf welche Käufe verzichtet werden sollte, um unnötige Kosten und Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Grundzusammensetzung der Hausapotheke

Nach Angaben des Zentrums für öffentliche Gesundheit reicht es aus, für die Bewältigung der Erkältungs- und Virussaison einen Standardsatz an Basismitteln in der Hausapotheke zu haben. Dazu gehören fiebersenkende Medikamente auf Basis von Paracetamol oder Ibuprofen, orale Rehydratationslösungen, Sorbentien, Antiseptika sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Bürger werden dringend gebeten, den Inhalt regelmäßig zu überprüfen und Verfallsdaten zu kontrollieren.

Besonderheiten für Menschen mit chronischen Erkrankungen

Besondere Aufmerksamkeit widmen Experten der Bevölkerungsgruppe mit chronischen Erkrankungen. Für Menschen, die auf eine dauerhafte Therapie angewiesen sind, ist es lebenswichtig, rechtzeitig einen Vorrat an solchen Medikamenten für mehrere Wochen anzulegen. Es ist notwendig, sich frühzeitig an Hausärzte zu wenden, um Rezepte zu erhalten, insbesondere unter instabilen Bedingungen.

Vernünftiger Ansatz und Verzicht auf Selbstmedikation

Das ZöG betont ein kategorisches Verbot des Kaufs von Antibiotika und spezifischen antiviralen Mitteln auf Verdacht. Antibiotika wirken nicht gegen Viren, sind verschreibungspflichtig und dürfen nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden. Darüber hinaus fordern Experten, kein Geld für beworbenen Immunstärker mit nicht nachgewiesener Wirksamkeit zu verschwenden. Bei Verschlechterung des Zustands sollte sofort ärztliche Hilfe gesucht werden.