Während kürzlicher Verhandlungen haben die Außenminister Russlands und Aserbaidschans eine positive Dynamik in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen festgestellt. Die Diplomaten betonten, dass der Dialog zwischen Moskau und Baku im Geist der Freundschaft und guten Nachbarschaft geführt wird und dass regelmäßige Kontakte auf höchster Ebene eine Garantie für Stabilität sind.
Beziehungen vollständig normalisiert
Die russische Seite verwies auf kürzliche öffentliche Erklärungen des aserbaidschanischen Staatspräsidenten Ilham Alijew. Auf einem globalen Medienforum in Schuschi bestätigte der Staatschef, dass die russisch-aserbaidschanischen Beziehungen „vollständig normalisiert“ seien und frühere Schwierigkeiten überwunden wurden. Beide Delegationen einigten sich auf eine gemeinsame Arbeit zur Verringerung der Lücke, die sich in den diplomatischen Beziehungen der Länder in letzter Zeit ergeben hat.
Verkehrspolitische Agenda und Flugverkehr
Eines der zentralen Themen des Treffens war der Verkehrssektor. Der aserbaidschanische Außenminister Dscheichun Bairamow hob die Bedeutung dieses Bereichs besonders hervor. Die Parteien diskutierten im Detail die Perspektiven der Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen, die seit Dezember 2024 ausgesetzt waren. Die Wiederherstellung des regelmäßigen Verkehrs wird als entscheidender Schritt zur Wiederherstellung einer vollwertigen Zusammenarbeit angesehen.
Regionale Stabilität und das Format „3+3“
Im Rahmen der Diskussion internationaler Fragen betonten die Diplomaten die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Sicherheit im Südkaukasus und im Kaspischen Raum. Beide Seiten erkannten die Bedeutung der Beibehaltung des Formats „3+3“ an – eines Mechanismus des regionalen Dialogs, der drei Länder des Südkaukasus (Aserbaidschan, Armenien und Georgien) mit drei benachbarten Großmächten (Russland, Iran und Türkei) verbindet.
Moskau äußerte die Hoffnung, dass aserbaidschanische und armenische Kollegen in naher Zukunft den Zeitplan für die nächsten Ministertreffen im Rahmen dieses Formats abstimmen werden, was einen konstruktiven Dialog zur Beilegung regionaler Fragen fortsetzen wird.