In der Nacht vom 20. September 2026 wurde ein massiver Angriff von unbemannten Luftfahrzeugen auf Moskau und die Region Moskau festgestellt. Überwachungskanäle meldeten eine Serie von Explosionen und den Flug von Drohnengruppen in mehreren Richtungen, im Vorortgebiet brachen Brände an Lagerobjekten aus. Laut RBC-Ukraine, das auf den Bürgermeister der Hauptstadt Sergej Sobjanin und Überwachungs-Telegramkanäle verweist, traf der Schlag auf rückwärtige Richtungen mit Zugängen zur Hauptstadt.
Version des Moskauer Bürgermeisters: 30 abgeschossene Drohnen
Sergej Sobjanin erklärte, dass in der Nacht ein Angriff von 15 auf die Hauptstadt fliegenden Drohnen abgewehrt wurde und an den Absturzstellen der Trümmer Spezialisten der Notdienste tätig seien. Kurze Zeit später fügte der Bürgermeister hinzu, dass die Luftverteidigungskräfte des russischen Verteidigungsministeriums, so seine Behauptung, weitere 15 UAVs zerstört hätten. Insgesamt wurden nach der offiziellen russischen Version also etwa 30 Geräte abgeschossen, auch wenn in offenen Quellen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine unabhängige Bestätigung dieser Zahlen vorliegt.
Brände in der Region Moskau: was zum Ziel wurde
Laut dem Überwachungskanal Exilenova+ drangen die Drohnen in Gruppen in den rückwärtigen Raum ein und bewegten sich in Richtung Moskau. In der Siedlung Sofjino wurden vermutlich Lagerräume angegriffen: Einheimische meldeten einen Brand in einem der Lager, darunter an einem Objekt der Schuhkette „Kari“. Das ukrainische Unternehmen Fire Point erklärte, dass die Schlagdrohnen FP-1 einen Lagerkomplex in der Region Moskau zerstört hätten; nach vorläufigen Informationen handelt es sich um Lager der Firma „Sowremennye Skladskie Tekhnologii“.
Kontext: Serie von Schlägen am 18. September
Der Angriff vom 20. September war eine Fortsetzung der Schlagserie. Zuvor hatten Moskau von einem der „umfangreichsten“ ukrainischen Drohnenangriffe der letzten Jahre in der Nacht zum 18. September berichtet. An demselben Tag, so Präsident Wolodymyr Selenskyj, habe der SBU Schläge gegen den Militärflugplatz „Rostow-Zentralny“ geführt und dabei, wie behauptet wurde, ein An-12-Flugzeug, zwei An-26 und drei Hubschrauber getroffen. Außerdem habe infolge eines Drohnenangriffs, der eine Anlage zur Primärgewinnung von Erdöl beschädigte, einer der größten russischen Raffinerien – „Slawneft-JANOS“ in Jaroslawl – den Betrieb eingestellt.
Widersprüchliche Daten
Zwischen dem ursprünglichen Text und einer Reihe von Quellen bestehen Abweichungen in den Details. Im Kern der Meldung geht es um Brände in Lagern in Sofjino und an Objekten der „Sowremennye Skladskie Tekhnologii“, während die Schlagzeilen der Quellen Censor.net und Nokta.md auf einen Brand der Moskauer Raffinerie und den Einsatz von „Flamingo“-Raketen hinweisen. Die Version vom Treffer der Raffinerie und dem Einsatz von Raketensystemen wird in den vorliegenden Materialien durch Zitate des Bürgermeisters oder des SBU nicht bestätigt; daher werden beide Versionen als alternative dargestellt: Eine stützt sich auf Meldungen über Lager in Sofjino, die andere auf die Schlagzeilenformulierungen einzelner Veröffentlichungen. Die Zahl der abgeschossenen UAVs wird ebenfalls nur mit Verweis auf die Worte Sobjanins genannt und ist nicht durch unabhängige Daten verifiziert.