In der vergangenen Nacht hat Russland einen massiven Schlag gegen die Ukraine geführt, bei dem laut Angaben der Verteidigungskräfte ballistische Raketen „Iskander-M' und mutmaßlich nordkoreanische KN-23 sowie über 160 Drohnen verschiedener Typen eingesetzt wurden. Die Drohnen wurden aus mehreren Richtungen gestartet – aus den Gebieten von Orjol, Millerowo, Kursk, dem vorübergehend besetzten Teil der Oblast Donezk und der Krim. Nach vorläufigen Angaben hatte die ukrainische Luftabwehr bis 08:30 Uhr 128 feindliche Drohnen zerstört oder neutralisiert; am Morgen dauerte der Luftangriff noch an und im Luftraum wurden neue UAVs gesichtet.

Verlauf der Abwehr des Luftangriffs

Zur Abwehr des Schlags wurden verschiedene Einheiten der Verteidigungskräfte der Ukraine herangezogen. Stand Morgen des 5. September 2026 war der Luftangriff noch nicht abgeschlossen: Über den Regionen des Landes wurden weiterhin russische Drohnen gesichtet, und die Angaben zu den Folgen des Schlags werden laut offiziellen Formulierungen weiter präzisiert. Wichtig ist zu verstehen, dass ein Teil der russischen Waffensysteme die Ziele nicht erreichte, weshalb das Gesamtbild der Schäden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht endgültig ist.

Ballistik und die Frage der KN-23

Das zentrale Element des Nachtschlags war der Einsatz ballistischer Raketen. Laut Berichten mehrerer Medien wurden im Angriff „Iskander-M' und nordkoreanische KN-23 eingesetzt. Dabei wiesen die Luftstreitkräfte in den an die Medien übermittelten Formulierungen darauf hin, dass Russland die KN-23 möglicherweise eingesetzt haben könnte, sodass die endgültige Identifizierung eines Teils der Raketenstarts zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch Gegenstand der Präzisierung war. Einzelne Quellen berichteten von der Abfangung mehrerer ballistischer Ziele innerhalb einer Nacht.

Widersprüchliche Angaben

In den verfügbaren Quellen gibt es Abweichungen, die ehrlich widergespiegelt werden sollten. Erstens: der Status des Einsatzes nordkoreanischer KN-23 – einige Medien nennen sie ausdrücklich unter den eingesetzten, andere (unter Verweis auf die Luftstreitkräfte) sprechen lediglich davon, dass Russland sie „möglicherweise' eingesetzt haben könnte. Zweitens: Die genaue Zahl der eingesetzten und abgefangenen ballistischen Raketen wird in verschiedenen Materialien unterschiedlich dargestellt – einzelne Quellen verweisen auf die Abfangung von fünf ballistischen Zielen, während in den Berichten zu den Drohnen der Schwerpunkt auf 128 abgeschossenen UAVs von über 160 liegt. Drittens: Die Angaben zu den Folgen des Angriffs werden ausdrücklich als vorläufig und präzisierend bezeichnet, und ein Teil der Waffensysteme erreichte laut offiziellen Angaben die Ziele nicht. Bis zur Veröffentlichung der abschließenden Zusammenfassung der Verteidigungskräfte sind diese Zahlen als Arbeitswerte und nicht als Endwerte zu betrachten.

Erste festgestellte Folgen

Bis zum Morgen wurden erste Folgen des feindlichen Angriffs festgestellt. Zuvor wurde über die Folgen des russischen Schlags auf Kamenske berichtet, bei dem vier Menschen getötet wurden. Die abschließende Liste der betroffenen Regionen und das Ausmaß der Zerstörungen werden zum Zeitpunkt der Erstellung des Materials weiter präzisiert, weshalb die Redaktion die Veröffentlichung nach Eingang bestätigter Angaben der Verteidigungskräfte der Ukraine ergänzen wird.