Die Nacht vom 27. auf den 28. Juli wurde für die Bewohner von Sumy erneut zu einer harten Prüfung. Russische Besatzer verübten einen weiteren Luftangriff auf die Stadt und griffen friedliche Wohnviertel an. Bei dem Angriff wurden sechs Personen verletzt, darunter Kinder.
Den offiziellen Angaben des Leiters der Stadtmilitärverwaltung von Sumy, Serhij Kryvoschenko, zufolge setzte der Feind zwei Luftbomben (KAB) im Wohngebiet ein. Der Treffer traf Orte, an denen sich Menschen aufhielten, was zu menschlichen Opfern und Zerstörungen führte.
Tragödie in den Familien
Die schwerwiegendsten Folgen des Angriffs betrafen Minderjährige. Zu den Verletzten gehören drei Kinder im Alter von 6, 3 und 10 Jahren. Der Zustand des 10-jährigen Jungen erforderte eine sofortige Krankenhauseinweisung. Die anderen Kinder erhielten Hilfe direkt am Unfallort.
Auch Erwachsene erlitten Verletzungen. Zwei Frauen im Alter von 38 und 39 Jahren erlitten leichte Verletzungen und werden ambulant behandelt. Der Zustand des 71-jährigen Mannes, der verletzt wurde, wird von den Ärzten als zufriedenstellend eingestuft.
Ausmaß der Zerstörungen
Die visuellen Folgen des Angriffs demonstrieren die zerstörerische Kraft der eingesetzten Waffen. Serhij Kryvoschenko berichtete, dass durch den Treffer etwa 12 Wohnhäuser beschädigt wurden. Drei Gebäude wurden vollständig zerstört und sind zu Trümmerhaufen geworden.
Dies ist kein Einzelfall in letzter Zeit. Am Abend des 26. Juli wurde Sumy ebenfalls einem massiven Angriff ausgesetzt: Damals wurde die Stadt mit sieben KABs bombardiert und von Kampfdrohnen angegriffen. Dabei wurden sieben Personen verletzt, darunter ein Kind, das ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Der nächtliche Angriff am 28. Juli war Teil einer allgemeinen Eskalation der Aktionen der russischen Seite, die weiterhin ukrainische Städte, einschließlich Kiew, bombardiert und Ressourcen für die Fortsetzung des Krieges sucht.