Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre aktiven Offensive fort und führen systematische Angriffe auf kritisch wichtige Ziele des Gegners durch. In der Nacht zum 25. Juli und am Tag des 24. Juli verzeichnete der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine (AFU) die Durchführung einer großangelegten Operation, die darauf abzielt, das militärisch-wirtschaftliche Potenzial der Russischen Föderation zu schwächen.

Angriffe auf die Krim und besetzte Gebiete

Ein besonderer Schwerpunkt der Operation lag auf Zielen in den vorübergehend besetzten Gebieten. Die ukrainischen Verteidigungskräfte schlugen erfolgreich eine Frühwarn-Radarstation in der Nähe des Ortes Jeljonka auf der Krim. Die Zerstörung solcher Objekte beraubt den Gegner der Möglichkeit, den Luftraum effektiv zu überwachen und seine Aktionen zu planen.

Zudem wurde ein Munitionslager des Gegners im Gebiet von Nowosemenowka in der Region Cherson getroffen. Die Zerstörung logistischer Knotenpunkte und Waffenlager verursacht direkte Schäden an der Kampfkraft russischer Einheiten an der Front.

Zerschlagung von Drohnensteuerungszentralen

Ein erheblicher Teil der Bemühungen konzentrierte sich auf die Bekämpfung der Drohnenbedrohung. Die ukrainischen Streitkräfte schlugen russische Drohnensteuerungszentralen in mehreren Schlüsselregionen:

  • Belowodowo (Region Sumy);
  • Lednewo (Region Brjansk, RF);
  • Kamenskoje, Nowoiwanowka und Mirnoje (Region Saporischschja);
  • Komarowo (Region Donezk).

Diese Angriffe zielen darauf ab, die Arbeit der Aufklärungseinheiten des Gegners zu desorganisieren und die Effektivität des Drohneneinsatzes unter Kampfbedingungen zu verringern.

Tiefes Hinterland und strategische Ziele

Neben den Grenzregionen setzen die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf das tiefe Hinterland des Aggressors fort. Insbesondere wurde ein Kommandostützpunkt des Gegners in der Nähe von Kasatschja Lisiza in der Region Belgorod (RF) getroffen.

In der Nacht zum 25. Juli erreichten eine Reihe von Fernangriffen laut Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch weiter entfernte Ziele. Getroffen wurden:

  • Ein Erdölraffinerie in Tjumen;
  • Ein logistisches Objekt in Jekaterinburg;
  • Ein Zug mit Kraftstoffen und Schmierstoffen in Rostow am Don;
  • Schiffe und ein Kriegsschiff im Kaspischen Meer, die am Transport von Militärgütern beteiligt waren.

Der Generalstab der AFU betonte, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte weiterhin systematisch Maßnahmen ergreifen werden, um die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation zu beenden.