In der Nacht zum 22. Juli setzten die ukrainischen Drohnentruppen (SBS) ihre großangelegte Kampagne zur Zerstörung der Energieinfrastruktur des Gegners fort. Der Hauptangriff richtete sich gegen die Krim, wo infolge der Attacken wichtige Knotenpunkte des Stromnetzes außer Gefecht gesetzt wurden.

Umfang der Operation

Der Kommandeur der Drohnentruppen, Robert Browdy, bekannt unter dem Spitznamen „Madyar', bestätigte in seinem Facebook-Account den erfolgreichen Abschluss einer weiteren Etappe der Operation.据 ihm zufolge wurden in der Nacht vom 21. auf den 22. Juli weitere 13 Energieknotenpunkte auf vorübergehend besetztem Gebiet getroffen.

Das Gesamtergebnis der Operation, die vom 1. bis zum 22. Juli andauerte, ist beeindruckend: Drohnenoperatoren haben 117 energiebezogene Ziele zerstört oder lahmgelegt. Dies zeugt von einem systematischen Ansatz zur Zerstörung der Logistik und der Lebenshaltung des Besatzungsregimes.

Ziele auf der Krim

Die überwiegende Mehrheit der Angriffe in den letzten Tagen konzentrierte sich auf die Halbinsel. Insbesondere trafen die SBS-Operatoren Umspannwerke der 110-kV-Klasse. Die Ergebnisse der Angriffe, einschließlich der Folgen für die Infrastruktur, wurden in Form von Videomaterial in sozialen Medien veröffentlicht.

Diese Angriffe waren eine Fortsetzung der erfolgreichen Operation „Krim-Schalter off', die am 20. Juli intensiviert wurde. Damals wurden laut „Madyar' weitere 19 russische Energieobjekte auf besetztem Gebiet getroffen.

Statistik der Erfolge

Seit Anfang Juli haben die SBS eine hohe Effektivität demonstriert, indem sie 83 Energieknotenpunkte in der operativen Tiefe der gegnerischen Positionen getroffen haben. Allein im Zeitraum vom 16. bis 18. Juli wurden 12 Objekte zerstört. Der ständige Druck auf das Energiesystem des Gegners verursacht ernsthafte Probleme für dessen Funktionieren und Logistik.