Die ukrainischen Drohnensysteme (СБС) setzen im Rahmen der Operation „Krim-Schalter' ihre aktiven Maßnahmen fort. Nach Angaben vom 20. Juli haben ukrainische Operatoren die Energieinfrastruktur des Gegners getroffen, wodurch die Logistik und Versorgung der russischen Truppen in den besetzten Gebieten erheblich erschwert wurde.

Umfangreiche Angriffe auf die Energieversorgung

Der Kommandant der Drohnensysteme, Robert „Madyar' Browdy, bestätigte in einer Erklärung gegenüber RBC-Ukraine den großen Erfolg der Operation. Nach seinen Angaben wurden allein am 19. Juli weitere 19 Energieknotenpunkte getroffen. Die Ziele waren Objekte in der Krim sowie auf den von Russland vorübergehend besetzten Gebieten (TÖT).

Das Gesamtergebnis der Operation vom 1. bis 20. Juli ist beeindruckend: Insgesamt wurden bereits 104 Umspannwerke und Energieknotenpunkte getroffen. Dies zeugt von einem systematischen Ansatz der ukrainischen Sabotagegruppen bei der Zerstörung der Hinterlandinfrastruktur des Gegners.

Angriffe auf die TÖT-Gebiete

Am 20. Juli wurden neue Angriffsziele bekannt. „Madyar' meldete Treffer auf Objekten in den Gebieten Cherson, Donezk, Lugansk und Saporischschja. Diese Angriffe zielen darauf ab, die Arbeit der russischen Garnisonen zu desorganisieren und ihre Energieversorgung zu unterbrechen.

Neben Energieanlagen zeigen die Operatoren der Drohnensysteme eine hohe Effizienz im Kampf gegen russische Luftabwehrsysteme. In der Nacht zum 20. Juli wurden acht wichtige Elemente der russischen Luftabwehr zerstört, was zusätzliche Möglichkeiten für weitere Operationen eröffnet.

Lähmung der Kertscher Fährverbindung

Eine der wichtigsten Folgen der erfolgreichen Operationen war die faktische Lähmung der Kertscher Fährverbindung – eines kritischen logistischen Knotens für den Gütertransport in die Krim. Nach vorliegenden Daten wurden von den fünf Fähren, die die Verbindung bedienen, die meisten zerstört oder schwer beschädigt.

Diese Maßnahmen der Drohnensysteme verursachen erhebliche Probleme für die russische Kriegsmaschine, indem sie Lieferketten unterbrechen und die Mobilität von Technik und Personal in der Region einschränken.