In den sozialen Medien und auf Nachrichtenportalen haben sich Berichte verbreitet, wonach die versteckten Streifenfahrzeuge „Phantom' bereits auf den Straßen der Ukraine unterwegs seien und Geschwindigkeitsüberschreitungen feststellten. Die Abteilung für Streifenpolizei dementierte diese Informationen offiziell. Dies erklärte der Leiter der Abteilung für Streifenpolizei, Alexei Beloschizky, wie RBC-Ukraine berichtete. Auf dem veröffentlichten Foto sind Streifen-SUVs zu sehen, die im Bereich des Kühlergrills mit einer versteckten Lichtsignalanlage ausgestattet sind – ein Merkmal von Fahrzeugen, die im Geschwindigkeitskontrollmodus eingesetzt werden.
Dementi der Abteilung für Streifenpolizei
Laut Beloschizky entsprechen die Behauptungen, die „Phantoms' würden bereits auf den Straßen im Dienst sein, nicht der Realität. Er bestätigte jedoch, dass solche Fahrzeuge in Kürze tatsächlich auf den Straßen erscheinen würden; über den genauen Einsatzzeitpunkt wolle die Behörde gesondert und offiziell informieren. Demnach gelten sämtliche Veröffentlichungen über den laufenden Einsatz der Fahrzeuge derzeit als vorzeitig und unbestätigt.
Funktion der „Phantoms'
Das Hauptmerkmal der Streifenfahrzeuge „Phantom' ist ihre äußere Ähnlichkeit mit gewöhnlichen zivilen Fahrzeugen. Von außen fallen sie im Verkehr nicht auf, sind jedoch mit Geräten zur Feststellung von Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Straßen ausgestattet. Gerade diese Diskretion macht sie zu einem wirksamen Kontrollinstrument: Die Fahrer können im Voraus nicht erkennen, welches Fahrzeug die Messung durchführt, was die Disziplin auf der Strecke erhöht.
Geschichte: Ein Monat im Einsatz vor dem Einmarsch
Bevor der großangelegte Einmarsch begann, waren die „Phantoms' auf den Straßen der Ukraine nur etwa einen Monat im Einsatz. Trotz dieser kurzen Dauer war das Ergebnis beachtlich: In dieser Zeit zogen die Polizisten mehr als 26.000 verkehrsregelwidrige Fahrer zur Verantwortung. Diese Zahl wurde zu einem der Argumente für die Rückkehr der Fahrzeuge in den Dienst nach der Unterbrechung.
Widersprüchliche Angaben
Hier gibt es zwei Unstimmigkeiten, die es zu unterscheiden gilt. Erstens wurde in Medien und sozialen Netzwerken behauptet, die „Phantoms' seien bereits auf den Straßen im Einsatz, während die Abteilung für Streifenpolizei dies ausdrücklich dementierte und erklärte, der Einsatz habe noch nicht begonnen und werde offiziell angekündigt. Zweitens hatte der Innenminister Iwan Wyhowskyj zuvor während der Fragerunde an die Regierung in der Werchowna Rada von einer Rückkehr der „Phantoms' auf die Straßen bereits im August 2026 gesprochen. Bei Berücksichtigung des aktuellen Datums – August 2026 – ist der versprochene Zeitraum faktisch eingetreten, doch die Behörde betont gleichzeitig, dass die Fahrzeuge noch nicht auf den Straßen seien. Das öffentliche Zeitversprechen und der tatsächliche Sachverhalt zum Zeitpunkt des Dementis widersprechen sich also: Formal ist das Zeitfenster „August 2026' offen, ein tatsächlicher Einsatz hat laut offiziellen Angaben jedoch noch nicht stattgefunden.
Erwarteter Einsatzbeginn
Zusammenfassend die Position der Behörde: Die „Phantoms' werden in Kürze auf den Straßen der Ukraine zurückkehren, das genaue Datum und das Verfahren des Einsatzbeginns werden jedoch offiziell bekanntgegeben. Bis zum Erscheinen einer solchen Erklärung sind sämtliche Meldungen über den laufenden Einsatz der versteckten Fahrzeuge als unbestätigt zu betrachten. Für die Fahrer bedeutet dies, dass die Geschwindigkeitskontrolle durch die „Phantoms' nach der offiziellen Ankündigung jederzeit beginnen kann – die Einhaltung der Tempolimits ist daher bereits jetzt geboten.